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Mexiko: Schon mal mit einem Walhai geschnorchelt?

Posted on : 03-06-2015 | By : Felix | In : Reisen und Urlaub

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Es ist ein einzigartiges Spektakel, das sich in den Sommermonaten vor der Küste der mexikanischen Halbinsel Cancún abspielt: Jeden Morgen steigen Hunderte hungriger Walhaie hoch zur Wasseroberfläche, um Nahrung zu suchen. Gleichzeitig machen sich Hunderte von Touristen in mehr als 200 Booten auf den Weg zu den Fressplätzen vor den Inseln Isla Holbox, Isla Contoy und Isla Mujeres. Dort springen sie mit Schnorchelausrüstung zu den Tieren ins Wasser – mit noch unbekannten Folgen für die Meeresfauna.

Das Seegebiet zwischen dem Golf von Mexiko und der Karibik ist nach Angaben des mexikanischen Meeresbiologen Francesco Molina einer der reichsten Fressplätze des Meeres weltweit. Hier gelangen riesige Planktonmengen aus den kalten Regionen des Atlantiks an die Oberfläche und gedeihen dort prächtig. Und so kommen alle, um zu fressen: Sardinen, Thunfische, Marline, Delfine, Haie, Mantarochen – und eben die Walhaie.

Den Walhai-Tourismus in Mexiko gibt es erst seit wenigen Jahren. „Die Fischer wussten schon seit Langem von den Walhaien, aber sie haben sie nicht gefangen“, sagt ein Pionier des Hai-Tourismus von der Isla Mujeres, Nacho Peon. „Denn sie orientierten sich an ihnen, um ihre Netze auszuwerfen. Sie wussten, wo die Haie sind, da gibt es Plankton und viele andere Fische.“

Paradiesische Zustände

Zu finden sind die Haie leicht, weil ihre Rücken- und Schwanzflossen aus dem Wasser ragen. Im Jahr 2002 fuhren die ersten Boote mit Touristen zu den Walhaien nördlich der Inseln Holbox und Contoy an der Nordspitze Yucatáns. Es waren paradiesische Zustände mit drei oder vier Booten und maximal 40 Gästen täglich. Heute sind es mehr als 200 Boote und bis zu 2300 Touristen.

 

 

Die Zeiten, in denen mehr oder weniger professionelle Taucher mit sich und den Haien allein waren, sind vorbei. An einem guten Tag bringen die Touren einen Umsatz von bis zu 400.000 US-Dollar. Nach Angaben des Umweltministeriums sind im Walhaigeschäft bisher 750 direkte Arbeitsplätze entstanden.

Die Fahrten zu den „Dominos“ – so nennen die Fischer die Walhaie wegen der Punkte auf dem Rücken – sind zu einer der großen Attraktionen in der mexikanischen Karibik geworden. Eigentlich sind die Walhaie, die bis zu 16 Meter lang werden können, Einzelgänger. Sie leben in tropischen Meeren rund um den Globus und ernähren sich hauptsächlich von Plankton und Fischeiern. In anderen Weltgegenden werden sie mit Futter angelockt, damit die Touristen einzelne Exemplare zu sehen bekommen. In Cancún ist das nicht nötig.

Auswirkungen des Tourismus

Hier, wo sich die Gewässer des Golfs von Mexiko und der Karibik mischen, tummeln sich die Walhaie von Mai bis September. Der Biologe Rafael de la Parra hat im August 2009 bei einem Überflug an einem einzigen Tag 420 Exemplare gezählt. „Es ist die größte Ansammlung, die weltweit je gesichtet wurde“, sagt er. Die größte Anzahl an Mantarochen, die er dort antraf, lag bei 350. Gleichzeitig weiß de la Parra um die Auswirkungen des Tourismus: „Es sind zu viele Boote, die die Haie stören.“ An manchen Tagen werden sie von Schwimmern regelrecht bedrängt.

„Die Fische sind gutmütig, von einzelnen Schnorchlern lassen sie sich nicht von der Nahrungsaufnahme abhalten“, sagt der Fachmann. „Im Grunde sind sie gigantische Ansaugmaschinen, die die winzigen Planktonteilchen filtern.“ Wenn man die Tiere aber berührt oder wenn sie von einem Boot angestoßen würden, tauchten sie ab. Dadurch könne die Nahrungsaufnahme unterbrochen werden.

„Eine unzureichende Ernährung vermindert die Fähigkeit der Tiere, zu wachsen und sich zu vermehren“, sagt Francisco Remolina, ehemaliger Direktor des Nationalparks Isla Contoy, in dem sich das Schwimmen mit den Walhaien abspielt. „Dadurch werden beide Spezies, Walhaie und Riesenrochen, in ihrem Bestand gefährdet.“

Verhaltensregeln auf dem Meer

Die mexikanischen Behörden denken darüber nach, wie die touristischen Aktivitäten so organisiert werden können, dass die Tierwelt im Meer möglichst keinen Schaden nimmt, die Fischer ihr Auskommen haben und die Touristikindustrie gute Geschäfte macht. „Das ist die Herausforderung“, sagt Mari Carmen García Rivas, die Direktorin des Nationalparks Isla Contoy.

Weniger Lizenzen, Boote und Schwimmer sowie eine strikte Einhaltung der Verhaltensregeln auf dem offenen Meer – darauf laufen die Überlegungen hinaus. „Wenn die maximale Zahl an Reservierungen erreicht ist, wird die Liste geschlossen“, sagte García. Sie hofft, dass sich das auch durchsetzen lässt.

Remolina, ihr Vorgänger, hat seine Zweifel, weil die Lizenzen von verschiedenen Institutionen vergeben werden. „Und das Problem ist, dass die Entscheider in Mexiko-Stadt sitzen.“ Der Staat trage eine große Verantwortung. „Wenn wir es nicht schaffen, die Tiere zu schützen und mit ihnen das einzigartige Ökosystem, das wäre eine Schande von Weltmaßstab.“

 

Entdeckt auf:

www.welt.de/reise/Fern/article141278969/

Für einen Berlin-Besuc braucht man länger als nur ein paar Tage

Posted on : 18-04-2014 | By : Felix | In : Reiseziele

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Berlin, eine schier unüberschaubare Stadt mit unendlich vielen Sehenswürdigkeiten. Der Reichstag Berlin mit der gläsernen Reichstagskuppel und dem Plenarsaal, der Potsdamer Platz und das Regierungsviertel sind vielen Leuten ein Begriff und in jedem Reiseführer vertreten. Doch wer kann noch genau sagen, wo die Berliner Mauer verlief, wo sich die Hackeschen Höfe, das Scheunenviertel, das Botschaftsviertel und der Russische Friedhof befinden, oder gar, wo genau das Russische Berlin zu finden ist. Hier bietet die Seite berlinkompakt.net mit speziellen Führungen zu den unterschiedlichsten Themen Abhilfe. Es gibt die klassischen Stadtrundfahrten durch Berlin, Stadtführungen in Russisch, Stadtführungen in Chinesisch, Kunstführungen unter anderem zu den Potsdamer Schlössern oder den historischen Friedhöfen Berlins. Speziell ausgebildete Berlin Guides führen Sie zu den Medien Berlins oder zeigen ihnen Berlin im Lichterglanz bei der Lichterfahrt Berlin, die man unbedingt erlebt haben muss. Selbstverständlich organisieren die Berlin Stadtführer auch eine klassische Reichstagsführung mit der Reichstagsbesichtigung für Sie, oder auch eine Fahrt durch das abendlich beleuchtete Regierungsviertel, aber auch jene, die die stummen Zeugen (unter anderem unter- und oberirdische Bunker) von Berlin im Dritten Reich suchen und das Besondere und Ausgefallene lieben, werden hier fündig. Bei der Fülle an Sehenswürdigkeiten, wie es sie wohl in keiner anderen deutschen Stadt gibt, könnte man Wochen in Berlin verbringen. In einem Blogpost kann man wirklich nur die wichtigsten Stationen nennen, die ein unbedingtes Muss bei einem Berlin-Besuch sind. Als Beispiel, was Berlin auch so attraktiv macht, seien die unglaublichen Einkaufsmöglichkeiten genannt. Hier haben sich alle großen Labels angesiedelt, teilweise mit mehreren Ladengeschäften in bester Lage wie auf dem Kurfürstendamm oder in der Friedrichstrasse. Natürlich darf in einem Bericht über Berlin die Erwähnung der Clubszene bzw. des Nachtlebens überhaupt nicht fehlen. Manche, natürlich junge Leute, fahren nur aus diesem einen Grund nach Berlin und hoffen, in einem der berühmten Clubs eingelassen zu werden. Dass dabei auch Probleme entstehen, ist klar. So werden Wohnungsmieter extrem belästigt, wenn sich in ihrem Haus eine Ferienwohnung befindet. Mit ständig wechselnden Mietern, die auf nichts Rücksicht nehmen müssen und mehr oder weniger während ihres gesamten Party feiern. Das ist nur eine der Schattenseiten für die Bürger Berlins, dazu mehr in einem anderen Artikel.

Paradies im Indischen Ozean: Die GREEN AND BLUE Zanzibar Ocean Lodge lädt zum „Abenteuer Afrika“

Posted on : 15-04-2014 | By : Felix | In : Ferien

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Blue Safaris, Gewürzplantagen, Naturreservate und das brodelnde afrikanische Leben – all das und noch viel mehr bietet die GREEN AND BLUE Zanzibar Ocean Lodge in ihrem aktuellen Adventureprogramm. Das Paradies liegt im Nordosten der Insel Zanzibar im Indischen Ozean. Dort haben österreichische Touristiker die GREEN AND BLUE Zanzibar Ocean Lodge errichtet, die Reisende auf Tuchfühlung mit Afrika bringt. Das soeben vorgelegte Adventureprogramm der exotischen Zanzibari-Lodge entführt seine Gäste zu den schönsten und authentischsten Plätzen der Gewürzinsel. Gewohnt wird im GREEN AND BLUE direkt am Ozean, in geschmackvollen Bungalows und Villen im Zanzibar-Stil im prachtvollen Garten. Alles vom Besten – von der Spitzenküche bis hin zum Spa. Das echte Afrika – eine Kultur jenseits von jedem Massentourismus – beginnt direkt vor dem Resort. Auf der unvergesslichen Spice-Tour erleben Feinschmecker, wie intensiv Gewürze, Kräuter und Früchte in ihrer Heimat schmecken und duften. Gäste besuchen die beeindruckenden Gewürz- und Obstplantagen, denen Zanzibar seinen Namen als Gewürzinsel verdankt und die viele Spitzenköche von nah und fern anlocken. Vorbei führt der Weg an den orientalischen Bädern, die einst ein Sultan für seine Frau errichten ließ. Stone Town ist ein Erlebnis für sich. In dem alten, kulturellen Herz Zanzibars hat sich in den letzten 200 Jahren nicht viel verändert. Die Besucher sind fasziniert und gefesselt zugleich von dem alten Labyrinth aus engen Gässchen, von den Bazars, wo das afrikanische Leben pulsiert, vom Hafen und den alten „Zeugnissen“ aus der Zeit des Sklavenhandels. Ein Juwel sind die traumhaften Naturreservate auf Zanzibar. Umgeben von einer unendlichen Vielzahl exotischer Pflanzen kreuzen Riesenschildkröten, der seltene rote Colobus-Affe oder der kleine Zanzibar-Leopard die Wege der Besucher. Ein weiterer Höhepunkt: eine „Safari Blue“, die zu den Riffen, Sandbänken und Delfinen von Menai Bay, einem maritimen Naturschutzgebiet, führt. GREEN AND BLUE führt zum Tauchen, zum Hochseefischen, Kajakfahren, Parasailing – kurz allen Schönheiten und Highlights, die der Indische Ozean zu bieten hat. Noch ein heißer Tipp: Alex und Yusuph, zwei Einheimische, begleiten Schnorchelliebhaber zu den schönsten Plätzen von Mnemba Island (ein professionelles Schnorchelequipment wird zur Verfügung gestellt). Nach einem unglaublichen Trip in die Unterwasserwelt lädt das GREEN AND BLUE Resort zu einem romantischen Lobster-Dinner auf einer einsamen Sandbank. Swiss Air, Oman Air oder Qatar fliegen von Wien, München oder Zürich nach Dar es Salaam. Von dort geht es in nur einer halben Stunde Flugzeit mit lokalen Airlines weiter nach Zanzibar (weitere Verbindungen über Muscat (Oman Air), Dubai (Emirates) oder Mombasa (Air Berlin)). In der Zwischensaison (01.04.–21.06.13) kostet ein Gardenfront Bungalow 280 USD pro Nacht.

Summer Special auf der Gewürzinsel Zanzibar (22.06.–31.10.13)
Leistungen: 7 Ü im Gardenfront Bungalow inkl. À-la-carte-Frühstück, Welcome-Cocktail, 1 Massage p. P., 1 Stone Town Citytour und Spice-Tour, Flughafentransfer – Preis für 2 Pers.: 2.280 USD
in jeder Buchung inkludiert: À-la-carte-Frühstück im Restaurant, freie Getränke während des Flughafentransfers, Welcomedrink, Wasser-, Tee- und Kaffeeequipment im Bungalow, Aircondition, wenn gewünscht Zimmerservice, Hotelsafe, Minibar, Strandtücher, Sonnenliegen, Sonnenschirme, Reef Schuhe zum Ausleihen, Outdoorpool, Babysitter auf Anfrage, frisches Trinkwasser in den Bungalows – weiters: europäischer Arzt auf Abruf.