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FAQ Rauchmelder: Wann und wo die Lebens­retter ab 2015 Pflicht sind

Posted on : 02-01-2015 | By : Felix | In : Immobilien

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Weil Rauchmelder vor dem Tod durch Feuer und durch das Einatmen von Rauch schützen können, werden sie in immer mehr Bundes­ländern zur Pflicht. Inzwischen müssen Eigentümer von Häusern und Wohnungen vieler­orts sogar Altbauten mit den Warngeräten nach­rüsten. In Baden-Württem­berg und Hessen muss das bis zum 31. Dezember 2014 geschehen. Finanztest erklärt, welche Regeln in den einzelnen Bundes­ländern gelten und was sie für Eigentümer und Mieter bedeuten.

In Baden-Württem­berg, Hamburg, Hessen, Meck­lenburg-Vorpommern, in Rhein­land-Pfalz und Schleswig-Holstein müssen die Rauchmelder in allen Neu- und Altbauten installiert sein. In Bayern, Bremen, Nieder­sachsen, Nord­rhein-West­falen, Saar­land, Sachsen-Anhalt und Thüringen gilt die Einbaupflicht zunächst nur für Wohnungen, die neu gebaut werden. In den kommenden Jahren sind dort die Altbauten aber auch mit Rauchmeldern nach­zurüsten. In Berlin, Brandenburg und Sachsen gibt es dagegen derzeit weder für Neu- noch für Altbauten eine Melder­pflicht.

Einbau meist Vermietersache

In der Regel der Eigentümer. Der Mieter muss den Vermieter zur Installation der Geräte in die Wohnung lassen. In Meck­lenburg-Vorpommern ist der Bewohner zur Installation der Geräte verpflichtet. In den Ländern Hamburg, Rhein­land-Pfalz und Sachsen-Anhalt ist nicht klar geregelt, ob Vermieter oder Mieter die Rauchmelder einbauen müssen. „Hier sind die Eigentümer zuständig“, sagt Leif Peterson, Hamburger Fach­anwalt für Miet- und Wohnungs­eigentums­recht. Dies ergebe sich bereits aus der Verkehrs­sicherungs­pflicht des Eigentümers für das Gebäude. In Eigentums­anlagen entscheidet die Gemeinschaft per Mehr­heits­beschluss über den Einbau. Das bedeutet: Wer dagegen gestimmt hat, muss den Einbau dennoch bei sich dulden und auch mitbezahlen.

Rauchmelder müssen in Schlafräumen, Kinder­zimmern und Fluren, die als Rettungsweg dienen können, installiert werden. Grund­lage dafür ist die Bauordnung des jeweiligen Bundes­landes. Rauchmelder sollten an der Zimmerdecke angebracht werden – am besten in der Mitte. Bei einem Brand sterben Menschen in den meisten Fällen, weil sie das Feuer nicht bemerken und im Schlaf ersti­cken.

Bislang keine flächen­deckenden Kontrollen

Unmittel­bar passiert nichts. Es ist kein Bußgeld für Sünder vorgesehen. Nach den Landes­bau­ordnungen ist aber dann ein Bußgeld möglich, wenn ein Eigentümer einen Rauchmelder ohne das EU-Sicher­heits­zeichen „CE“ installiert. In der Praxis dürften solche Bußgelder aber selten sein, da keine flächen­deckenden Kontrollen statt­finden. Beim Kauf von Rauchwarngeräten sollten sich Vermieter und Mieter an gut getesteten Geräten orientieren.

Nein. Betriebs­kosten sind nur solche Ausgaben, die regel­mäßig, etwa monatlich oder jähr­lich, beim Betrieb einer vermieteten Immobilie entstehen. Wer Rauchmelder kauft und einbaut, hat diese Kosten aber nur einmalig. Statt Rauchmelder zu kaufen, können Vermieter diese aber auch von externen Firmen mieten. Ob die dann regel­mäßig fälligen Miet­kosten als Betriebs­kosten gelten, die der Mieter zahlen muss, ist umstritten. Der Deutsche Mieterbund sagt Nein. Es gibt aber ein Urteil des Land­gerichts Magdeburg, wonach die Miet­kosten umleg­bar sind (Az. 1 S 171/11). Ob sich diese Recht­sprechung durch­setzen wird, ist fraglich. Über die Miet­kosten eines Öltanks etwa hat der Bundes­gerichts­hof 2008 entschieden, dass diese der Vermieter nicht als Betriebs­kosten umlegen kann (Az. VIII ZR 92/08).

Einbau eines Rauchmelders gilt als Modernisierungs-Maßnahme

Ja. Der Einbau von Rauchmeldern ist eine Modernisierung der Wohnung. Dies recht­fertigt eine Miet­erhöhung. Der Vermieter darf die Jahres­miete laut Gesetz dauer­haft um 11 Prozent der Ausgaben erhöhen. Hohe Summen fallen so aber nicht an.

Beispiel Miet­erhöhung: Der Vermieter gibt 200 Euro aus, um Rauchmelder zu kaufen und in einer vermieteten Wohnung installieren zu lassen. Er darf die Jahres­miete daher um 22 Euro erhöhen. Die monatliche Miete steigt also um 1,83 Euro.

Wartung von Rauchmeldern

In Baden-Württem­berg, Bayern, Bremen, Hessen, Nieder­sachsen, Nord­rhein-West­falen und Schleswig-Holstein ist die Frage klar geregelt: Der Bewohner ist zuständig, es sei denn, der Eigentümer über­nimmt die Aufgabe freiwil­lig. Da in Meck­lenburg-Vorpommern der Bewohner zum Einbau der Rauchmelder verpflichtet ist, muss er die Geräte auch warten lassen. In den übrigen Ländern ist, wie beim Einbau auch, in der Landes­bau­ordnung niemand konkret zur Wartung verpflichtet. Auch hier ist nach Ansicht von Rechts­anwalt Peterson der Vermieter zuständig.

Die Wartung ist in der Din 14676 geregelt. Danach wird etwa über­prüft, ob die Öffnungen des Rauchmelders frei von Staub und Flusen sind, und ein Probealarm ausgelöst. Notfalls werden Batterien ausgewechselt. Wenn Mieter zum Beispiel durch eine Klausel im Miet­vertrag für die Wartung zuständig sind, sollten sie diese nicht selbst durch­führen, sondern einen Techniker beauftragen. Denn wer die Geräte selbst wartet und Fehler macht, haftet im Falle eines Brands möglicher­weise für Schäden.

Ja, das darf er, wenn die Kosten im Miet­vertrag erwähnt sind. Steht dort unter dem Stich­wort „Sons­tige Betriebs­kosten“ auch die Position „Wartung Rauchmelder“, muss der Mieter zahlen. Umstritten dagegen ist, was gilt, wenn die Wartungs­kosten nicht explizit im Miet­vertrag aufgeführt sind. Laut dem Land­gericht Magdeburg darf der Vermieter die Wartung dennoch auf die Mieter verteilen (Az. 1 S 171/11). Das Amts­gericht Biele­feld aber stellt sich auf die Seite des Mieters (Az. 17 C 288/11): Wartungs­kosten, die nicht im Vertrag stehen, muss er nicht bezahlen.

Eigentümer sollten kein Risiko eingehen

Das ist unklar. Es gibt noch keine Urteile. Die Versicherungs­gesell­schaft Allianz schreibt: „Ein Rauchmelder soll nicht vor Sach­schäden schützen, sondern Menschen­leben retten. Daher wird die Allianz deutsch­land­weit auch bei Verstoß gegen die Rauchmelder­pflicht den Versicherungs­schutz in vollem Umfang bieten.“ Anders das Amts­gericht Hamburg-Blankenese 2013: Eigentümer, die trotz Pflicht keine Melder einbauen, gefährden den Schutz aus einer Gebäude­versicherung (Az. 531 C 125/13). Nach Ansicht des Hamburger Rechts­anwalts Leif Peterson sollten Eigentümer gar kein Risiko eingehen. „Es ist nicht auszuschließen, dass Versicherer bei Schadenfällen in Zukunft die Leistung kürzen, wenn Rauchmelder trotz Pflicht in der Wohnung fehlen.“ Um Menschen­leben zu schützen und den eigenen Versicherungs­schutz nicht zu gefährden, sollten Eigentümer und Bewohner die Pflicht deshalb auf jeden Fall ernst nehmen.

 

Link zum Artikel:

https://www.test.de/FAQ-Rauchmelder-Wann-und-wo-die-Lebensretter-ab-2015-Pflicht-sind-4792308-0

Falle für Vermieter schnappt zu

Posted on : 18-04-2014 | By : Felix | In : Immobilien

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Vermieter-Ratgeber von Thomas Trepnau

© by Thomas Trepnau

Die Abrechnung für den Abrechnungszeitraum 2011 der Mietnebenkosten muss bis Ende Dezember dem Mieter vorliegen. Für Vermieter, die die Nebenkosten für das Jahr 2011 noch nicht abgerechnet haben, wird es eng.
Sie haben nur noch wenige Wochen, um die Betriebskostenabrechnung fertig zu stellen und ihren Mietern auszuhändigen.

Zugang der Nebenkostenabrechnung beim Mieter entscheidend
Die Abrechnungsfrist ist eine Ausschlussfrist. Das bedeutet, dass Vermieter, die die Abrechnung zu spät erstellen, in der Regel keinen Anspruch mehr auf Nachzahlungen von Betriebskosten haben.
„Versäumt der Vermieter diese wichtige Frist ist der Mieter fein raus“, so Thomas Trepnau der bekannte Fachbuchautor.

Der Berliner Immobilienmarkt boomt weiterhin

Posted on : 22-07-2013 | By : Felix | In : Immobilien

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In der Hauptstadt der BRD haben die meisten verstanden, dass eine Wohnungssuche ohne Immobilienmakler mühsam und nervtötend werden kann. Grosse-Immobilien hat mir ebendiese Arbeit abgenommen und für mich die perfekte Wohnung in meiner Wunschlage gefunden. 

In Berlin boomt derzeit der Immobilienmarkt wie noch nie zuvor. Vor allem Anleger versprechen sich von einem Kauf einer Eigentumswohnung oder eines Hauses hohe Renditen, da nach Expertenmeinung die Hochzeit längst noch nicht vorbei ist. Bis vor einigen Jahren war der Berliner Immobilienmarkt im Vergleich mit anderen deutschen Großstädten und noch mehr im Vergleich mit anderen Hauptstädten sehr entspannt.

Kauf einer Immobilie – ein Makler nimmt Ihnen die Arbeit ab

Posted on : 19-06-2013 | By : Felix | In : Immobilien

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Wer sein Geld krisensicher anlegen will, entscheidet sich traditionellerweise für den Kauf einer Immobilie. In ganz Deutschland und besonders in Berlin ist in den letzten Jahren ein wahrer „Immobilienboom“ zu verzeichnen, der sich natürlich auch in höheren Preisen für Immobilien, sei es Haus oder Eigentumswohnung sowie in entsprechend höheren Mieten zeigt. Gerade die deutsche Hauptstadt ist in den letzten Jahren durch ein großes Aufkommen an Hinzugezogenen im Bezug auf Wohnraum vor eine große Herausforderung gestellt.
Immobilien in Berlin kaufen
Wer in Berlin ein Haus kaufen oder ein Haus verkaufen will, trifft vor allem auf eine Stadt im Wandel: Ehemalige Arbeiterkieze im Osten beispielsweise beherbergen heute in Objekten der Spitzenklasse junge urbane Dienstleister und szenenaher Wohnraum ist dementsprechend begehrt. Eine Vielzahl von Bezirken bietet eine große Bandbreite vom inzwischen wieder sehr begehrten „Plattenbau“ über den klassischen Berliner Altbau bis hin zum umgebauten Loft. Wieder andere interessieren sich für Wohnraum und Immobilien in ruhigeren und weniger City-nahen Bezirken.
Immobilen kaufen: Berlin zieht preislich an
Nebeneffekt dieses rasanten Stadtwandels ist die vielgescholtene „Gentrifizierung“: durch die mit Sanierung und Ausbau einhergehende Aufwertung der Immobilien verändert sich auch die Struktur des gesamten Stadtteils. Dass diese Veränderung zahlreiche Vorteile bietet, beispielsweise eine Aufwertung des gesamten Stadtteils, eine Erweiterung der Geschäftsangebote oder eine Erschließung neuer Wohnräume wird in der oftmals hitzig geführten Diskussion leider häufig übersehen. Aufgrund der in die Höhe schnellenden Preise empfiehlt es sich, bei Interesse, Immobilien in Berlin kaufen zu wollen, schnell zuzugreifen.
Über zwanzig Jahre Erfahrung
Sie suchen einen Ansprechpartner für den Immobilen Kauf in Berlin?
Grosse Immobilien verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung im Immobilienbereich. Wenn Sie sich also für den Kauf von Immobilen in Berlin oder für den Verkauf von Immobilien in Berlin interessieren, finden Sie in uns den perfekten und kompetenten Ansprechpartner. Grosse Immobilien kümmert sich um alles rund um die Immobilie, von Vermietung über Verkauf bis zur Verwaltung. Auch die Abnahme sowie die Übergabe Ihrer Immobilie wird von uns organisiert, außerdem vermitteln wir Ihnen gerne
Handwerksdienstleistungen, wie Sie zum Beispiel für eine Renovierung oder Sanierung nötig sind. Grosse Immobilien bietet so dem am Kauf von Immobilien Interessierten alles aus einer Hand. Sprechen Sie uns ruhig an, wir freuen uns auf Sie!

Leser-Diskussion zu Sat-Schüssel-Urteil –

Posted on : 18-06-2013 | By : Felix | In : Immobilien

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Vermieter müssen sich unter Umständen gefallen lassen, dass ausländische Mieter ohne ihr Einverständnis Satelliten-Schüsseln anbringen. Viele FOCUS-Online-User kritisieren, dass das für deutsche Mieter nicht gelte – und ziehen teils drastische Schlussfolgerungen.
Es war ein vermeintlich unauffälliges Urteil – doch bei den FOCUS-Online-Usern schlug es hohe Wellen: Das Bundesverfassungsgericht hat unlängst deutlich gemacht, dass ausländische Mieter unter Umständen auch ohne Einverständnis ihres Vermieters eine Satellitenschüssel am Haus anbringen dürfen.

Konkret hatten türkische Staatsangehörige turkmenischer Abstammung darauf bestanden, sich mangels technischer Alternativen per Satellit über ihre Heimat zu informieren. Die Verfassungsrichter äußerten sich nicht dazu, ob das rechtens war oder nicht. Sie brachten aber ein „besonderes Informationsinteresse dauerhaft in Deutschland lebender ausländischer Staatsangehöriger“ ins Spiel – und verwiesen den Fall an das zuständige Amtsgericht zurück, da die Vorinstanzen die Interessen beider Seiten – Vermieter und Mieter – nicht ausreichend transparent abgewogen habe.

Studie: Wie wohnen wir 2025?

Posted on : 10-05-2013 | By : Felix | In : Immobilien

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Steigende Mietpreise, Anstehen bei der Wohnungsbesichtigung und Luxussanierungen: Das sind Probleme, mit denen die Deutschen 2013 zu kämpfen haben. Wie sieht das aber in einigen Jahren, in 2025 aus?

In den nächsten Jahren, so die Prognose der Studie „Zukunft des Wohnens“, die das Kelkheimer Zukunftsinstitut durchgeführt hat, wird sich das Wohnen in Deutschland verändern. Für die Experten zeichnen sich dabei vor allem zwei Trends ab: Collaborative Living und Conceptual Living.

Immobilienmakler: Die wollen doch nur abkassieren

Posted on : 20-04-2013 | By : Felix | In : Immobilien

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Makler haben einen miesen Ruf. Für einmal Tür aufschließen, dürfen sie ordentlich Provision einstreichen. Was machen die eigentlich? Das zeigt der Beruf der Woche.

Immobilienmakler tun wenig, streichen aber satte Provisionen ein. Stimmt das? Stephan Schlocker ist Makler. Und er ist Lobbyist für den Immobilienverband Deutschland. Auf die Frage, ob Makler ein Job für Faulenzer sei, die abkassieren wollen, antwortet er: „Viele Menschen sehen nicht, wie viel Arbeit im Hintergrund Makler zunächst einmal unentgeltlich verrichten. Die eigentliche Beratung macht nur einen kleinen Teil der Arbeit aus.“

Die Geschichte des Sozialbaus in Deutschland

Posted on : 09-04-2013 | By : Felix | In : Immobilien

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Nach Jahren der Vernachlässigung könnte der soziale Wohnungsbau in Deutschland ein Comeback erleben – die Preisentwicklung der Mieten in vielen Städten Deutschlands hat im Bundestagswahljahr die Politik auf den Plan gerufen. Doch wo liegen die Ursprünge des sozialen Wohnungsbaus in Deutschland?

Nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte in Deutschland vielerorts Wohnungsknappheit. In den ersten Jahren nach dem Krieg wurde diese durch den Zuzug von Vertriebenen aus dem Ostgebiet, die im Westen nach einem neuen Zuhause suchten, verstärkt. Es gab damals sechs Millionen Wohnungen zu wenig.