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Fast 100 Euro Ersparnis für eine Familie – Im Schnitt sieben Prozent runter! 294 Gasversorger senken nach Silvester die Preise

Posted on : 27-01-2017 | By : Felix | In : Energiesparen

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Das hat das Vergleichsportal Verivox errechnet. Demnach sinkt der gesamtdeutsche Durchschnitt auf 1166 Euro. Im Januar 2016 lag der Verivox-Verbraucherpreisindex Gas noch bei 1258 Euro. Eine Familie mit einem Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bezahlt im bundesdeutschen Durchschnitt also aktuell 92 Euro weniger.

511 Gasversorger haben die Preise bereits im Laufe des Jahres um knapp sieben Prozent reduziert. Für Januar oder Februar 2017 haben insgesamt 294 Gasversorger weitere Preissenkungen im gleichen Umfang angekündigt. Dem stehen nur acht Versorger gegenüber, die Preiserhöhungen von 6,5 Prozent angekündigt haben.

Gaskunden können langfristig sparen

„Seit etwa vier Jahren sinken die Gaspreise kontinuierlich. Das aktuelle Gaspreisniveau ist so niedrig wie seit über zehn Jahren nicht mehr“, beobachtet Jan Lengerke. „Angesichts der großen weltweiten Verfügbarkeit von Erdgas und einer immer besseren Verteilstruktur ist eine Trendwende derzeit nicht zu befürchten.“

Gaskunden können bei den Heizkosten deutliche Preisvorteile erzielen. Sie sollten daher auch bei einer Preissenkung des aktuellen Versorgers andere Angebote prüfen. Wichtig bei der Auswahl des neuen Gastarifs: kurze Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen. So können Verbraucher jederzeit flexibel auf Bewegungen am Markt reagieren.

So setzt sich der Gaspreis zusammen

Die Gasnetzgebühren machen 27 Prozent des Gaspreises für private Verbraucher aus, weitere 25 Prozent entfallen auf Steuern und Abgaben. Der von den Gasversorgern beeinflussbare Anteil des Gaspreises ist mit rund 48 Prozent im Vergleich zum Strommarkt sehr groß. Gasversorger haben damit deutlich mehr Gestaltungsspielräume bei der Preisbildung.

 

Gesichtet bei:

www.focus.de/immobilien/energiesparen/gaspreis

Energiesparhäuser – Öko-Häuser: Energie gespart, aber Asthma bekommen

Posted on : 14-05-2015 | By : Felix | In : Energiesparen

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München – Auf so eine Studie haben Öko-Kritiker seit langem gewartet: Energiesparhäuser erhöhen das Risiko für Asthma, wie Forscher vom Europäischen Zentrum für Umwelt und menschliche Gesundheit an der Universität Exeter kürzlich in einer Studie in „Environmental International“ publiziert haben.

Öko und Asthma

Richard Sharpe und sein Team hatten Daten von 777 Einwohnern und ihren Häusern in Cornwall analysiert. Wie energiesparend ein Haus war, maßen sie anhand der Standard Assessment Procedure (SAP), ein von der britischen Regierung empfohlenes System zur Einschätzung des Energieverbrauches.

Damit werden die jährlichen Kosten für Heizen, Strom und Ventilation sowie die CO2-Emissionen berechnet. Die SAP-Skala reicht von eins bis hundert, wobei hundert ein extrem energiesparendes Haus bedeutet. Je höher die SAP, desto häufiger waren die Bewohner im Jahr zuvor wegen Asthma beim Arzt, und desto öfter nahmen sie Asthmamedikamente.

Bei einer SAP von mehr als 70 war das Risiko doppelt so groß wie bei einer SAP von 24 bis 60. „Die Leute isolieren wie wild und bauen absolut undurchlässige Fensterdichtungen, aber sie ändern ihre Lüftungsgewohnheiten nicht“, sagt Dennis Nowak, Umweltmediziner am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

„Sie vergessen, dass der Mensch durch Atmung, Schwitzen, Kochen und Duschen gut zwei Liter Flüssigkeit pro Tag an die Raumluft abgibt. Bei einer vierköpfigen Familie entspricht das locker einem großen Eimer Wasser.“ Würden dann die Bewohner nicht lüften, sagt Nowak, steige die Luftfeuchtigkeit an, was das Wachstum von Schimmelpilzen und Milben begünstige.

Umwelt als Feind

Doch energiesparende Häuser erklären die Anfälligkeit für Asthma nur zum Teil. „Asthma entsteht durch ein kompliziertes Wechselspiel vieler Faktoren, Schimmelpilze und Hausstaubmilben sind nur zwei mögliche“, sagt Ioana Agache, Expertin für Asthma bei der Europäischen Akademie für Allergie und klinische Immunologie (EAACI).

Die Vererbung beeinflusst, wie empfindlich die Atemwege auf Reize aus der Umwelt reagieren. Ob Asthma ausbricht, hängt vermutlich von diesen Reizen ab. „Am besten nachgewiesen ist, dass Zigarettenrauch Asthma begünstigt“, sagt Agache, „und zwar aktives und passives Rauchen.“

Auch Allergien auslösende Stoffe wie Pollen, Tierhaare, Chemikalien oder Medikamente sind häufig für Asthma mitverantwortlich. „Es ist problematisch, sich – wie es in dieser Studie gemacht worden ist – nur auf einen oder zwei Risikofaktoren zu fixieren. Man muss immer die komplexe Entstehungsgeschichte berücksichtigen“, sagt Agache.

Frage nach ursächlichem Zusammenhang

Die Studie habe außerdem die Schwäche, dass die Forscher zu wenige konkrete Fragen gestellt hätten, sagt Armin Schuster, Biologe am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene an der Uniklinik in Freiburg. „So konnten sie nur eine Assoziation feststellen. Über einen ursächlichen Zusammenhang sagt das noch nichts aus.“

Dafür hätten sie fragen müssen, ob nach Einzug in ein Energiesparhaus oder nach einem Umbau mehr Menschen erkrankt seien oder ob sich bei bereits an Asthma Erkrankten in solchen Gebäuden die Krankheit verschlimmert habe.

Andere Daten deuten allerdings auf einen kausalen Zusammenhang zwischen Raumluft und Asthma hin: Wissenschafter aus den USA und aus Thailand bestätigten gerade mit einer umfangreichen Analyse von 69 Studien, dass Feuchtigkeit Asthma verschlimmert, vermutlich bedingt durch Milben und Schimmelpilze.

Stoßlüften als Lösung

„Man kann das Asthmarisiko ganz einfach senken“, sagt Schuster, „indem man mehrmals täglich stoßlüftet, die Wohnung gleichmäßig heizt und keine Luftbefeuchter benutzt.“ Gegen Milben hilft, wenn man die Wohntemperatur eher kühl und trocken einstellt, regelmäßig putzt und bei Milbenallergie Schutzüberzüge für Matratzen, Kissen und Betten verwendet. Verzichtet man zudem auf das Rauchen, tut man Lungen und Blutgefäßen etwas Gutes.

Neubauten sollten nicht bezogen werden, bevor Beton, Zement und Estrich richtig ausgetrocknet sind, rät Schuster. Denn manchmal entsteht während des Bauens Schimmel – etwa wenn Fenster im Winter geschlossen waren. „Gut isolierte Neubauhäuser sind in Ordnung, solange die Bewohner regelmäßig lüften“, sagt Umweltmediziner Nowak. „Aber wenn ein zugiger Altbau isoliert wird und man sich wie zuvor verhält, treten Probleme auf – so sicher wie das Amen in der Kirche.“ (Felicitas Witte, DER STANDARD, 18./19.4.2015)

 

Gesehen auf:

http://derstandard.at/2000014459724/Oeko-Haeuser-Energie-gespart-aber-Asthma-bekommen

Energiewende – auf Verbraucher kommen immer neue Kosten zu

Posted on : 19-04-2014 | By : Felix | In : Energiesparen

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Die Energiewende ist längst unter Dach und Fach. Weiterhin unklar schient jedoch, was sie den Verbraucher unterm Strich kosten wird. Foto: Rolf / pixelio.de

Ginge es nach der Regierungskoalition, würden für die finanzielle Mehrbelastung, die durch die Energiewende entsteht, hauptsächlich die Verbraucher zur Kasse gebeten. Demgegenüber stehen Zugeständnisse an Konzerne und Netzbetreiber.

Strom sparen mit LED Lampen

Posted on : 15-04-2014 | By : Felix | In : Energiesparen

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In den vergangenen Tagen und Wochen nahm die Debatte um die zum Jahreswechsel erneut deutlich steigenden Strompreise einen breiten Platz in den Medien ein. Daran, dass der Großteil der Stromkonzerne die Erhöhung der Ökostromumlage sowie die gestiegenen Netznutzungsentgelte an die Verbraucher in Form von höheren Preisen weiter gibt, wird sich indes dennoch nichts ändern.

Stromkunden bleibt somit nur die Suche nach einem günstigeren Anbieter und lässt sich ein solcher nicht finden, eine genaue Untersuchung des eigenen Hauses oder der eigenen Wohnung auf etwaige Stellen hin, an denen sich Strom einsparen lassen könnte.

Hybridhaus: moderner Hausbau ohne Energiekosten

Posted on : 21-07-2013 | By : Felix | In : Energiesparen

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Hausbauern stehen mit dem Nullenergiehaus, Passivhaus oder Niedrigenergiehaus inzwischen eine ganze Reihe von energiesparenden Varianten zur Verfügung. Mit dem Hybridhaus gibt es eine weitere Variante: Durch die Kombination verschiedener Techniken sollen beim Hybridhaus keine Heizkosten entstehen.

Einen Hausbau umzusetzen verbraucht heutzutage nicht mehr die größten Ressourcen, stattdessen erzeugen die Abhängigkeit von den Energielieferanten für Strom, Heizung und Warmwasser die meisten Bedenken. Der Bau eines Effizienzhauses nimmt die Herausforderung, möglichst geringe Zusatzkosten entstehen zu lassen, an. Verschiedene Effizienzhaustypen wie das Nullenergiehaus, das Passivhaus, das Niedrigenergiehaus sowie das KFW-Effizienzhaus ermöglichen zwar den Bau eines Massivhauses mit sehr geringen Nebenkosten, jedoch können sie eine vollständige Reduktion der Ausgaben für Energie nicht gänzlich ausschließen. Der einzige Haustyp, der alle Nebenkosten und Abhängigkeiten von Dritten ausschließen kann, ist das Hybridhaus.

Solarenergie: Vorteile und Nachteile

Posted on : 27-05-2013 | By : Felix | In : Energiesparen

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Die Unabhängigkeit reizt viele: Wer seinen Strom über eine Solaranlage auf dem Dach bezieht, dem können Preissteigerungen nichts anhaben. Neben solch unumstrittenen Vorteilen kann die Installation einer entsprechenden Anlage aber auch einige negative Aspekte beinhalten.

Vorteile

Der offensichtlichste Vorteil liegt in der Tatsache, dass eine Solaranlage Strom aus einem Rohstoff produziert, der  zeitlich fast unbegrenzt zur Verfügung steht: Mit der Sonne steht eine kostenlose und unerschöpfliche Energiequelle bereit. Transportkosten, Versorgungsausfall und steigende Energiepreise fallen dadurch weg. Weiterhin wird ein großer Beitrag zum Klimaschutz geleistet: Unabhängig davon, ob es sich um Solarmodule zur Stromerzeugung oder um Kollektoren zur Wärmegewinnung handelt, durch die direkte Umwandlung von Sonnenenergie entstehen keinerlei Schadstoffemissionen und Treibhausgase wie Co2, welche die Ozonschicht angreifen und den Treibhauseffekt fördern. Auf der Plusseite steht außerdem das hohe Potential von Solaranlagen: Auch bei geringer Sonneneinstrahlung, etwa bei leichter Bewölkung, wandelt die Solaranlage Licht in Strom um. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei vielfältig: Mit Hilfe der Sonnenenergie kann sowohl Wärme als auch elektrischer Strom erzeugt werden. Nutzt man den gewonnenen Strom für Solarautos, kann die Sonnenenergie zudem noch zur Fortbewegung genutzt werden.