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Was kosten Infrarotheizungen?

Posted on : 06-02-2015 | By : Felix | In : Heim und Familie

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Was kosten Infrarotheizungen?


Wer sich für eine Infrarotheizung interessiert, stellt sich sicherlich irgendwann auch die Frage, was diese alternative Heiztechnologie eigentlich kostet.

Doch wer sich die Sonne ins Haus holen möchte, hat die Qual der Wahl. Es gibt derzeit sehr viele unterschiedliche Modelle von den verschiedensten Herstellern, Leistungen, Größen und Designs sowie Zusatzfunktionen, so dass die Frage nach dem Preis nicht ganz leicht zu beantworten ist.

Welche Bauart der Infrarotheizung verwendet werden sollte, ist abhängig vom Verwendungszweck und Einsatzort – und nicht zuletzt auch vom persönlichen Geschmack. Die Preise für Infrarotheizungen beginnen bei unter hundert Euro für sehr einfach Einsteigermodelle aus dem Baumarkt. Größere Modelle mit höherer Leistung oder spezielle Geräte können schnell mehrere hundert Euro pro Heizelement kosten. Die zum Teil gravierenden Preisunterschiede sind jedoch nicht immer nur von der Größe und der Qualität der Infrarotheizung abhängig. Es gibt mehrere unterschiedliche Faktoren, die den Preis einer Infrarotheizung beeinflussen. Daher kann es nicht schaden, sich diese Faktoren ein wenig genauer anzuschauen, um das Preis-/Leistungsverhältnis einer Infrarotheizung besser einschätzen zu können.

Leistung und Größe

Den größten Einfluss auf den Preis haben aber die Leistung und die Größe der Infrarotheizung. Diese sind abhängig vom Wärmebedarf und der Raumgröße. So kann es bei einem großen Raum beispielsweise wärmetechnisch sinnvoller sein, mehrere kleine Infrarotheizungen über den Raum zu verteilen als eine große zu installieren. Kleinere Geräte sind jedoch in Relation zu größeren und leistungsstärkeren Heizelementen teurer, was zu einer Preissteigerung zwischen 20 und 40 Prozent führen kann. Beispielsweise zahlt man für eine einfache Infrarotheizung mit 600 Watt Leistung ca. 220 Euro, so kosten zwei Heizelemente mit je 300 Watt bei gleichen Standards schon um die 300 Euro.

Optik, Funktion und Ausführung

Auch der Verwendungszweck und der Einsatzort haben Einfluss auf den Preis einer Infrarotheizung. Sollen sie sich außerdem nicht nur optisch, sondern auch durch ihre Farbe und Materialbeschaffenheit in die Raumumgebung einpassen, oder über spezielle Zusatzfunktionen verfügen, kommen spezielle Bauarten von Infrarotheizungen zum Einsatz. Spiegelheizungen im Badezimmer, Bilderheizungen im Wohnzimmer oder beschreibbare Tafelheizungen in Kinderzimmern oder Küche haben ihren Preis. Bei gängigen Modellen mit einer Leistung von 300 Watt muss man sich bei verschiedenen Ausführungen auf ungefähr folgende Preise einrichten:

  • Spiegelheizung: ca. 300 Euro
  • Marmorplatte: ca. 400 Euro
  • Bildheizung: ca. 180 Euro
  • Tafelheizung: ca. 270 Euro

Im Vergleich dazu erhält man bei Infrarotheizungen mit gleicher Leistung als einfache Ausführung weitaus günstiger:

  • Deckenheizelement: ca. 180 Euro
  • Standardinfrarotheizelement: 120 Euro

Marken und Siegel

Mit einem Mehrpreis muss man bei verschiedenen Marken und Herstellern rechnen. Diese Aufschläge werden in der Regel mit der Bekanntheit, Erfahrung, Kundenzufriedenheit und der Qualität einer Marke bzw. eines Herstellers begründet.

Darüber hinaus erfüllen die Infrarotheizungen vieler Hersteller besondere Kriterien, die durch Prüfsiegel und Zertifikate nachgewiesen werden, z. B. für besonders umwelt- und klimafreundliche Produkte, spezielle Sicherheits- oder Qualitätsnormen. Die Kosten für die Prüf- und Zertifizierungsverfahren werden anteilig in den Verkaufspreis der Infrarotheizung eingerechnet.

Thermostate und Zubehör

Ebenfalls einen nicht unwesentlichen Einfluss auf den Verkaufspreis haben Zusatzfunktionen, Thermostate und Zubehör. Thermostate und Zubehör dienen der bedarfsgerechten und komfortablen Regelung der Infrarotheizung. Eine vermeintlich günstige Infrarotheizung kann durch zusätzliche Anschaffungskosten für Thermostate, Regler und anderer Zubehör letztlich teurer werden als eine Infrarotheizung, die damit von vorneherein ausgestattet ist.

 

Erstmals erschienen auf:

http://www.heimwerker-tipps.net/kosten-infrarotheizungen/

Sonntag Aktuell Touristikpreis 2015: Hapag-Lloyd Kreuzfahrten für Themenreisen ausgezeichnet

Posted on : 30-01-2015 | By : Felix | In : Kreuzfahrten

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Hamburg (ots) -

 - Sonntag Aktuell zeichnet kreative Reiseideen aus - Themenreisen "Fußball Weltmeisterschafts-Talks" von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten prämiert 

Hapag-Lloyd Kreuzfahrten gehört zu den am 18. Januar veröffentlichten Gewinnern des Sonntag Aktuell Touristikpreises 2015. Ausgezeichnet wurde das Themenreisen-Programm am Beispiel der “Weltmeisterschafts-Talk Reisen” zur Fußball-WM im vergangenen Jahr. Auch 2016 zur Europameisterschaft wird dieses erfolgreiche Format an Bord der EUROPA und EUROPA 2 wiederholt.

Mit dem Touristikpreis zeichnet Sonntag Aktuell jährlich Veranstalter und Touristikbüros für ihre kreativen Reiseideen aus. In diesem Jahr stimmten über 4.000 Leser über die zwölf von der Redaktion vorgeschlagenen Konzepte ab und schlussendlich wurden drei Gewinner gekürt. Hapag-Lloyd Kreuzfahrten erhält die Auszeichnung in der Kategorie “Unterwergs-Reisen” für das Themenreisen-Programm am Beispiel der “Weltmeisterschafts-Talk Reisen” zur Fußballweltmeisterschaft in Brasilien im Sommer 2014. Während der WM-Zeit analysierten an Bord der EUROPA und EUROPA 2 auf ausgewählten Reisen unter fachkundiger Leitung von Jochen Sprentzel und Jörg Wontorra Vereinsmanager, ehemalige Nationalspieler oder Schiedsrichter die Spiele und diskutierten mit den Gästen über Spielsituationen, Platzverweise und Schiedsrichterentscheidungen. Aktionen wie eine WM-Lounge, Torwandschießen oder auch kulinarische Begleitungen zu den Spielen rundeten das Programm ab.

Auch zur Europameisterschaft 2016 in Frankreich können sich die Gäste wieder auf die Weltmeisterschafts-Talk Reisen freuen. An Bord der EUROPA und EUROPA 2 wird es auch dann auf ausgewählten Reisen spannende Talkrunden und Spielanalysen mit namhaften Experten geben.

Ebenfalls zum Programm der Themenreisen an Bord der Hapag-Lloyd Kreuzfahrten Schiffe gehören unter anderem Familienreisen, Golfkreuzfahrten, Gourmet- und Musikreisen oder auch Studienreisen.

 

URL der Quelle:

http://www.presseportal.de

TUI stellt sich auf Währungswechsel in Athen ein

Posted on : 19-01-2015 | By : Felix | In : Reisen und Urlaub

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Kaum jemand erinnert sich noch an Andreas Andreadis, der 2011 für einige Tage die deutschen und griechischen Schlagzeilen beherrschte. Der Präsident des griechischen Tourismusverbandes hatte damals im Brustton der Überzeugung erklärt: “Kein griechischer Hotelier wird sich darauf einlassen.” Womit er auf eine Euro-Währungsklausel anspielte, die Deutschlands größter Reiseveranstalter TUI in die Verträge aufnehmen wollte, um sich bei einer Rückkehr zur Drachme gegen Wechselkursverluste zu wappnen.

Andreadis sollte sich irren. Heute, vier Jahre später, verfolgt die TUI die von der Bundesregierung forcierte Diskussion über einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone gelassen. Man sei auf jegliche Währungsereignisse eingestellt. Die Verträge seien inzwischen derart gestaltet, dass Verbindlichkeiten immer in Euro zu zahlen seien, sagte ein TUI-Sprecher gegenüber der “Welt”.

TUI baut Marktführerschaft aus

Er bestätigte zugleich, dass die neue Währungsklausel für Verträge mit Hoteliers aller europäischen Länder gelte, mit denen die TUI Geschäfte macht. 2011 hatte der damalige TUI-Deutschland-Chef Volker Böttcher nur die griechischen Unternehmer in die Pflicht nehmen wollen, nicht jedoch die spanischen, italienischen oder portugiesischen, was die Empörung in Athen ob der Ungleichbehandlung noch befördert hatte.

In der Zwischenzeit haben sich die Wogen geglättet, und das auch deshalb, weil die TUI das Versprechen, ihre Marktführerschaft bei den Hellenen auszubauen, trotz ihrer anhaltenden Streiklust gehalten hat. So ist die Zahl der in den Griechenland-Katalogen gelisteten Hotels von 281 im Jahr 2011 auf 452 in der Sommersaison 2015 gestiegen.

Im gleichen Zuge erhöhte der Veranstalter auch die Zahl der Flugsitze. “Gegenüber dem Vorjahr haben wir das Kontingent von TUIfly um zehn Prozent aufgestockt”, so der Sprecher. Die TUI ist davon überzeugt, dass ein großer Teil der deutschen Reisenden, die den nordafrikanischen und arabischen Raum wegen der anhaltenden Unruhen meiden, auf Griechenland ausweicht.

Und weil unter diesen “Neuzugängen” vermutlich viele jüngere Urlauber seien, will der Veranstalter “mehrere moderne Hotels aus den Reisewelten ‘TUI Scene’ und ‘TUI Lifestyle’ auf Kreta, Kos, Korfu sowie auf dem Westpeloponnes eröffnen: “Wir glauben, dass die Region Chania auf Kreta Trendziel Nummer eins in diesem Jahr wird.”

Währungsvorteile für Urlauber

Vorsichtiger äußerte sich der Unternehmenssprecher zu den Folgen eines Euro-Ausstiegs – er heißt im euphemistischen Neusprech nun “Grexit” – für die Urlauber. So hatte der frühere TUI-Deutschland-Chef Böttcher 2011 zugesichert, dass die TUI Währungsvorteile, die sich durch eine wahrscheinlich sehr viel schwächere Drachme ergäben, an ihre Kunden weiterreicht: “Sollten durch eine Drachmen-Währung die Reisepreise günstiger werden, würden die Vorteile weitestgehend – oder man kann sagen eins zu eins – weitergegeben.” Das heißt, die Kosten für Griechenland-Reisen sinken.

Demgegenüber heißt es heute aus TUI-Kreisen lediglich: “Selbst wenn Griechenland die Euro-Zone verlassen sollte, hätte das für unsere Gäste keine Auswirkungen auf ihre gebuchte Reise. Die veröffentlichten Preise gelten weiterhin.”

Zwar vermutet man auch heute, dass “ein Euro-Ausstieg eine Abwertung der neuen griechischen Währung gegenüber dem Euro zur Folge hätte”. Allerdings wird in diesem Zusammenhang im Statement lediglich von verringerten Nebenkosten gesprochen: “Dann würden Lebensmittel, Getränke und Eintritte für Sehenswürdigkeiten noch günstiger als bisher.”

 

Quelle:

www.welt.de/reise/nah/article136076047/

Billigflieger auf Expansionskurs: Ryanair will Nummer zwei in Deutschland werden

Posted on : 19-01-2015 | By : Felix | In : Luftfahrt

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Düsseldorf – Europas größter Billigflieger Ryanair will die Lufthansa auf deren Heimatmarkt angreifen und Air Berlin vom zweiten Platz verdrängen. “Derzeit haben wir einen Marktanteil von rund vier Prozent in Deutschland, in den nächsten drei bis vier Jahren streben wir eine Steigerung auf 15 bis 20 Prozent an”, sagte Ryanair-Chef Michael O’Leary dem “Handelsblatt”.

Damit lägen die Iren bei der Zahl der Starts zwar noch weit hinter Marktführer Lufthansa und dessen Billigtochter Germanwings, die auf der Kurz- und Mittelstrecke einen Marktanteil von knapp 50 Prozent halten. Sie rückten aber Air Berlin auf den Deutschland- und Europastrecken auf die Pelle, die Airline hat dort einen Anteil von über 20 Prozent.

Vor der neuen Billigstrategie der Lufthansa zeigte O’Leary keine Angst. “Da treffen sich Ingenieure und Doktoren in Frankfurt und beschließen am grünen Tisch, dass sie einen Billigflieger gründen. Das reicht aber nicht.” Auch die neuen Töchter – gemeint sind Germanwings und die neue Billigplattform Eurowings – hätten die hohe Kostenstruktur des Mutterkonzerns. Lufthansa-Chef Carsten Spohr verspricht sich von Eurowings hingegen um 40 Prozent geringere Stückkosten.

Ryanair drängt nach München

Hatte Ryanair bislang vor allem auf kleinere Flughäfen abseits von Großstädten gesetzt, will O’Leary künftig verstärkt größere Flughäfen ansteuern. “Wir reden derzeit mit acht deutschen Flughäfen, davon vier bis fünf Großflughäfen, die noch nicht zu unserem Netz gehören.” Diese böten nun “satte Rabatte” an, um von Ryanairs Wachstum zu profitieren. Mit der veränderten Strategie will die Airline auch mehr Geschäftsreisende gewinnen.

Von April an werden die Iren Stuttgart anfliegen, der Flughafen Fuhlsbüttel in Hamburg steht bereits im Flugplan. “Wir kommen in alle eure größeren Flughäfen außer Frankfurt”, hatte Ryanair-Marketingchef Kenny Jacobs im Dezember in der “Wirtschaftswoche” angekündigt – und namentlich den Münchner Flughafen genannt. Dort könnte es nach Aussage des Flughafensprechers aber schwierig werden, Slots zu bekommen.

Eigenes Vergleichsportal für Flugpreise

Den Umbau von Ryanair will O’Leary in den kommenden Monaten forcieren. Die Gesellschaft solle zu einem “Amazon der Lüfte in Europa” werden. Voraussichtlich im März will er eine Website starten, die auch die Angebote der Wettbewerber auflistet. So sollten Kunden die Ticketpreise vergleichen können, ohne Preisvergleichsportale nutzen zu müssen.

Die Äußerungen von O’Leary im “Handelsblatt” haben den Börsenkurs der Lufthansa am Dienstagnachmittag etwas belastet. Der Billigflieger-Chef sei zwar als Lautsprecher bekannt, habe bislang aber seinen Worten Taten folgen lassen, sagte ein Händler Am Montag hatte ein kräftiger Passagierzuwachs im Dezember die Ryanair-Titel auf ein Rekordhoch getrieben. Verbesserter Service und günstigerer Ticketpreisen haben die Billigairline wohl attraktiver gemacht.

 

Website:

www.spiegel.de

Technik und Familie – wenn man mal Hilfe braucht

Posted on : 14-01-2015 | By : Felix | In : Heim und Familie

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In einer Familie in der heutigen Zeit sind elektronische Geräte allgegenwärtig. Jedes Familienmitglied hat ein Smartphone, zumindest, wenn die Kinder schulpflichtig sind. Und bei einer 4-köpfigen Familie ist es mittlerweile Standard, dass es mindestens 3 PC’s gibt, ob Laptop oder Desktop. Dazu ein Internet-Router, Wlan und mitunter auch eine Vernetzung aller Geräte mit zentralem Netzlaufwerk und Anbindung an den Smart TV. Wie man das findet, ist nicht entscheidend, denn es ist nicht zu verhindern. Eine derartige Vermehrung von hochkomplexen Geräten – im Vergleich zu früher – führt zwangsläufig dazu, dass mehr kaputt geht oder irgendwas nicht mehr funktioniert. Ein Beispiel aus unserer Familie: Unsere 15-jährige Tochter hat an einem Wochenende die gesamte Familie in Aufruhr versetzt, weil ihr Laptop, auf dem eine wichtige Hausarbeit für die Schule gespeichert war, nicht mehr hochfuhr. Der Rechner mit Windows 7 versuchte immer wieder eine Systemstartreparatur, die jeweils in einen Neustart mündete und das Ganze von vorne anfing. Zuerst versuchte sich der große Bruder an dem Notebook, gab aber relativ schnell auf, auch weil seine Schwester ihm die Hölle heiß zu machen drohte, wenn er noch mehr kaputt machen würde. Dann waren die Eltern gefragt. Wir wussten auch nicht weiter und suchten im Internet nach einem PC Notdienst, einer PC Hilfe oder einen IT-Spezialisten in unserer Nähe, der am Wochenende arbeitet. Und wir hatten Glück, ein sehr freundlicher Mitarbeiter eines PC-Notdienstes hatte noch einen Termin frei und erschien am Sonntag bei uns. Nachdem er sich das Startverhalten des Notebooks angesehen hatte, meinte er, eine schnelle Reparatur sei hier nicht möglich, er vermutet, dass das Problem mit einem Virus zusammenhängen könnte. Aber er könnte die wichtigen Dateien auf eine externe Festplatte speichern, damit man diese dann mit einem anderen Rechner bearbeiten und ausdrucken kann. Gesagt, getan, das war ja schon eine große Hilfe. Der IT-Fachmann startete den Laptop mithilfe eines mitgebrachten USB-Sticks und konnte die benötigten Dateien auf unsere externe Festplatte speichern. Dafür, dass es an einem Sonntag war, war der Preis für uns okay, zumal das Töchterchen happy war. Schließlich ging es auch um die Schule und nicht darum, dass sie ihr Facebook nicht mehr nutzen konnte. Da der Mann von der PC Hilfe schon mal da war, überprüfte er unser WLan, optimierte meinen eigenen Rechner und verband den Smart-TV mit unserem Router über Wlan, was mir bisher nicht gelang. Alles in Allem war das eine sehr gute Dienstleistung, wobei alle Probleme gelöst werden konnten. Den Laptop meiner Tochter nahm der Techniker mit und brachte ihn virusbereinigt und wieder lauffähig nach 2 Tagen zurück. 

Entlang des Hadrianswalls: Vergesst den Jakobsweg!

Posted on : 06-01-2015 | By : Felix | In : Reisen und Urlaub

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Immer an der Wand lang: Das steinerne Band des Hadrianswalls zog sich zu Zeiten der Römer über die britische Insel. Die Christen sorgten dann dafür, dass Carlisle auch Kirchenmauern bekam.

Ein Paar, ein Pudel, mehr war mir auf dem Weg nach oben nicht begegnet. Das Paar grüßte freundlich, der Pudel sah hochmütig an mir vorbei, als ich vom Parkplatz aus am Teich entlang und schließlich den Waldweg hinauf lief.

 

Ein Schild warnte mich davor, über Zäune zu klettern, in Tümpeln zu schwimmen oder Kinder unbeaufsichtigt zu lassen. Mit all dem konnte ich leben: Die Kinder waren zu Hause geblieben, zum Schwimmen war es zu frisch, und über Zäune muss ich nicht, solange es Wege gibt. Während ich noch stieg, immer weiter über eine feuchte Wiese, die allmählich vom satten Grün ins Fahle wechselte, wurde der grauviolettfarbene Himmel größer und der Abgrund an meiner linken Seite steiler.

Was ins Tal gehörte, blieb auch im Tal, kein Auto ließ sich hören, kein Vogel, keines der Schafe von den Weiden beiderseits der Straße. Nur der Wind zog laut über die Wiese mit den krummgewehten Bäumen, über die Findlinge und die aufgeschichtete Steinmauer, die spektakulär auf der Kuppe des Bergs von West nach Ost verläuft, in Senken verschwindet und wieder auftaucht, manchmal majestätisch, manchmal geradezu diskret. Ein Band aus akkurat behauenen Steinen, das sich so sanft an den Berg schmiegt, als sei es schon immer da gewesen.

 

Die Mauer, die Albträume fern hält

Oder schon sehr lange. Den Hadrianswall errichteten die Römer in den Jahren 122 bis 128 nach Christus, um das nördliche Ende ihres Reichs zu sichern. Heute verläuft ungefähr hier die Grenze zwischen England und Schottland, und wenn im September die Abstimmung zur schottischen Unabhängigkeit anders ausgegangen wäre, dann träfe man vielleicht inzwischen Patrouillen auf dem Wall. Oder jemand würde die mächtigen Tore wieder aufbauen, mit denen früher der Weg zwischen Nord und Süd kontrolliert wurde.

Dass ich nun hier war, hängt mit einem dieser Tore zusammen. Zu den stärksten Eindrücken meiner Lektüre von „Prinz Eisenherz“ gehört eine Szene, in der Eisenherz, im wilden Norden unterwegs und verfolgt von den blau angemalten Pikten, erschöpft und blutend am Wall ankommt. Eigentlich sollte hier niemand mehr sein, schließlich waren die Römer zu Eisenherz’ Zeiten schon aus England verschwunden, inzwischen herrschte hier König Artus.

Aber irgendjemand, so jedenfalls erinnere ich mich an die Szene aus dem Comic, nimmt Eisenherz am Schlafittchen, zerrt ihn durch das Tor und schlägt es hinter ihm zu. Die Erleichterung des Prinzen über die fabelhaft dicke Mauer, die all die Albträume aus dem Norden fernhält, übertrug sich damals sofort auf mich.

 

Die Stadt die auf Camelot steht

Wer von London aus mit dem Zug zum einst 113 Kilometer langen Hadrianswall kommen will, kann beispielsweise nach Newcastle fahren, kurz vor der Mündung des Flusses Tyne in die Nordsee, und dann quer durchs Land nach Westen. Es gibt eine Straße südlich des Walls, die schon von den Römern benutzt wurde, und es gibt eine Eisenbahnlinie, die parallel dazu verläuft, einige Kilometer vom Hadrianswall entfernt.

Ich nahm die andere Richtung und steuerte Carlisle an der englischen Westküste an, schon weil die Stadt im Verdacht steht, eigentlich auf den Trümmern von König Artus’ Burg Camelot erbaut zu sein – Eisenherz’ Arbeitsplatz. Der Schnellzug von London nach Glasgow braucht bis Carlisle etwa dreieinhalb Stunden. Die Strecke führt direkt nach Norden, und im November bedeutet das: Der Tag altert noch schneller als sowieso schon.

 

Städte aus der Geschichte – nur in echt

Der Zug fuhr ins Graue, der feine Regen begleitete uns knapp zwei Stunden lang, und so lange hielten wir an keinem Bahnhof. Dann tauchte am Himmel ein orangefarbener Streifen auf. Die Häuser wurden weniger, die Wiesen und Weiden mehr, abgegrenzt zunächst durch sorgfältig geschnittene niedrige Hecken und später durch gepflegte Steinmauern, die angeblich aus den Überresten römischer Kastelle und Villen erbaut wurden.

Nur die Schafe, die starr der Eisenbahn nachsahen, blieben sich gleich. Wir hielten in Lancaster, das es also wirklich gibt, nicht nur in den Rosenkriegen, aber York gibt es schließlich auch, dachte ich. Die Irische See blitzte links auf und verschwand wieder, es ging durch Hügel und Heide, und dann war plötzlich Carlisle da.

 

Bischof und Königin Mary – Geisterstunde

Dass die Stadt lange ein Außenposten der Briten war, sieht man ihr an: Am Bahnhof versperrt ein klobiger Zitadellenturm den Weg ins Zentrum, und nach ein paar Schritten ist man am anderen Ende der Innenstadt, die von einer Festung auf einem Hügel bewacht wird.

 

Siehe hier:

http://www.faz.net/

FAQ Rauchmelder: Wann und wo die Lebens­retter ab 2015 Pflicht sind

Posted on : 02-01-2015 | By : Felix | In : Immobilien

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Weil Rauchmelder vor dem Tod durch Feuer und durch das Einatmen von Rauch schützen können, werden sie in immer mehr Bundes­ländern zur Pflicht. Inzwischen müssen Eigentümer von Häusern und Wohnungen vieler­orts sogar Altbauten mit den Warngeräten nach­rüsten. In Baden-Württem­berg und Hessen muss das bis zum 31. Dezember 2014 geschehen. Finanztest erklärt, welche Regeln in den einzelnen Bundes­ländern gelten und was sie für Eigentümer und Mieter bedeuten.

In Baden-Württem­berg, Hamburg, Hessen, Meck­lenburg-Vorpommern, in Rhein­land-Pfalz und Schleswig-Holstein müssen die Rauchmelder in allen Neu- und Altbauten installiert sein. In Bayern, Bremen, Nieder­sachsen, Nord­rhein-West­falen, Saar­land, Sachsen-Anhalt und Thüringen gilt die Einbaupflicht zunächst nur für Wohnungen, die neu gebaut werden. In den kommenden Jahren sind dort die Altbauten aber auch mit Rauchmeldern nach­zurüsten. In Berlin, Brandenburg und Sachsen gibt es dagegen derzeit weder für Neu- noch für Altbauten eine Melder­pflicht.

Einbau meist Vermietersache

In der Regel der Eigentümer. Der Mieter muss den Vermieter zur Installation der Geräte in die Wohnung lassen. In Meck­lenburg-Vorpommern ist der Bewohner zur Installation der Geräte verpflichtet. In den Ländern Hamburg, Rhein­land-Pfalz und Sachsen-Anhalt ist nicht klar geregelt, ob Vermieter oder Mieter die Rauchmelder einbauen müssen. „Hier sind die Eigentümer zuständig“, sagt Leif Peterson, Hamburger Fach­anwalt für Miet- und Wohnungs­eigentums­recht. Dies ergebe sich bereits aus der Verkehrs­sicherungs­pflicht des Eigentümers für das Gebäude. In Eigentums­anlagen entscheidet die Gemeinschaft per Mehr­heits­beschluss über den Einbau. Das bedeutet: Wer dagegen gestimmt hat, muss den Einbau dennoch bei sich dulden und auch mitbezahlen.

Rauchmelder müssen in Schlafräumen, Kinder­zimmern und Fluren, die als Rettungsweg dienen können, installiert werden. Grund­lage dafür ist die Bauordnung des jeweiligen Bundes­landes. Rauchmelder sollten an der Zimmerdecke angebracht werden – am besten in der Mitte. Bei einem Brand sterben Menschen in den meisten Fällen, weil sie das Feuer nicht bemerken und im Schlaf ersti­cken.

Bislang keine flächen­deckenden Kontrollen

Unmittel­bar passiert nichts. Es ist kein Bußgeld für Sünder vorgesehen. Nach den Landes­bau­ordnungen ist aber dann ein Bußgeld möglich, wenn ein Eigentümer einen Rauchmelder ohne das EU-Sicher­heits­zeichen „CE“ installiert. In der Praxis dürften solche Bußgelder aber selten sein, da keine flächen­deckenden Kontrollen statt­finden. Beim Kauf von Rauchwarngeräten sollten sich Vermieter und Mieter an gut getesteten Geräten orientieren.

Nein. Betriebs­kosten sind nur solche Ausgaben, die regel­mäßig, etwa monatlich oder jähr­lich, beim Betrieb einer vermieteten Immobilie entstehen. Wer Rauchmelder kauft und einbaut, hat diese Kosten aber nur einmalig. Statt Rauchmelder zu kaufen, können Vermieter diese aber auch von externen Firmen mieten. Ob die dann regel­mäßig fälligen Miet­kosten als Betriebs­kosten gelten, die der Mieter zahlen muss, ist umstritten. Der Deutsche Mieterbund sagt Nein. Es gibt aber ein Urteil des Land­gerichts Magdeburg, wonach die Miet­kosten umleg­bar sind (Az. 1 S 171/11). Ob sich diese Recht­sprechung durch­setzen wird, ist fraglich. Über die Miet­kosten eines Öltanks etwa hat der Bundes­gerichts­hof 2008 entschieden, dass diese der Vermieter nicht als Betriebs­kosten umlegen kann (Az. VIII ZR 92/08).

Einbau eines Rauchmelders gilt als Modernisierungs-Maßnahme

Ja. Der Einbau von Rauchmeldern ist eine Modernisierung der Wohnung. Dies recht­fertigt eine Miet­erhöhung. Der Vermieter darf die Jahres­miete laut Gesetz dauer­haft um 11 Prozent der Ausgaben erhöhen. Hohe Summen fallen so aber nicht an.

Beispiel Miet­erhöhung: Der Vermieter gibt 200 Euro aus, um Rauchmelder zu kaufen und in einer vermieteten Wohnung installieren zu lassen. Er darf die Jahres­miete daher um 22 Euro erhöhen. Die monatliche Miete steigt also um 1,83 Euro.

Wartung von Rauchmeldern

In Baden-Württem­berg, Bayern, Bremen, Hessen, Nieder­sachsen, Nord­rhein-West­falen und Schleswig-Holstein ist die Frage klar geregelt: Der Bewohner ist zuständig, es sei denn, der Eigentümer über­nimmt die Aufgabe freiwil­lig. Da in Meck­lenburg-Vorpommern der Bewohner zum Einbau der Rauchmelder verpflichtet ist, muss er die Geräte auch warten lassen. In den übrigen Ländern ist, wie beim Einbau auch, in der Landes­bau­ordnung niemand konkret zur Wartung verpflichtet. Auch hier ist nach Ansicht von Rechts­anwalt Peterson der Vermieter zuständig.

Die Wartung ist in der Din 14676 geregelt. Danach wird etwa über­prüft, ob die Öffnungen des Rauchmelders frei von Staub und Flusen sind, und ein Probealarm ausgelöst. Notfalls werden Batterien ausgewechselt. Wenn Mieter zum Beispiel durch eine Klausel im Miet­vertrag für die Wartung zuständig sind, sollten sie diese nicht selbst durch­führen, sondern einen Techniker beauftragen. Denn wer die Geräte selbst wartet und Fehler macht, haftet im Falle eines Brands möglicher­weise für Schäden.

Ja, das darf er, wenn die Kosten im Miet­vertrag erwähnt sind. Steht dort unter dem Stich­wort „Sons­tige Betriebs­kosten“ auch die Position „Wartung Rauchmelder“, muss der Mieter zahlen. Umstritten dagegen ist, was gilt, wenn die Wartungs­kosten nicht explizit im Miet­vertrag aufgeführt sind. Laut dem Land­gericht Magdeburg darf der Vermieter die Wartung dennoch auf die Mieter verteilen (Az. 1 S 171/11). Das Amts­gericht Biele­feld aber stellt sich auf die Seite des Mieters (Az. 17 C 288/11): Wartungs­kosten, die nicht im Vertrag stehen, muss er nicht bezahlen.

Eigentümer sollten kein Risiko eingehen

Das ist unklar. Es gibt noch keine Urteile. Die Versicherungs­gesell­schaft Allianz schreibt: „Ein Rauchmelder soll nicht vor Sach­schäden schützen, sondern Menschen­leben retten. Daher wird die Allianz deutsch­land­weit auch bei Verstoß gegen die Rauchmelder­pflicht den Versicherungs­schutz in vollem Umfang bieten.“ Anders das Amts­gericht Hamburg-Blankenese 2013: Eigentümer, die trotz Pflicht keine Melder einbauen, gefährden den Schutz aus einer Gebäude­versicherung (Az. 531 C 125/13). Nach Ansicht des Hamburger Rechts­anwalts Leif Peterson sollten Eigentümer gar kein Risiko eingehen. „Es ist nicht auszuschließen, dass Versicherer bei Schadenfällen in Zukunft die Leistung kürzen, wenn Rauchmelder trotz Pflicht in der Wohnung fehlen.“ Um Menschen­leben zu schützen und den eigenen Versicherungs­schutz nicht zu gefährden, sollten Eigentümer und Bewohner die Pflicht deshalb auf jeden Fall ernst nehmen.

 

Link zum Artikel:

https://www.test.de/FAQ-Rauchmelder-Wann-und-wo-die-Lebensretter-ab-2015-Pflicht-sind-4792308-0

Dr. Klein gibt Versicherungstipps für den Jahreswechsel

Posted on : 28-12-2014 | By : Felix | In : Heim und Familie

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Lübeck (ots) – Silvester ohne Feuerwerk? Undenkbar! Doch Vorsicht: Böller, Raketen und sonstige Feuerwerkskörper sorgen jedes Jahr für zahlreiche Unfälle und Brände. Dr. Klein informiert, welche Versicherungen für Brandschäden und Verletzungen aufkommen.

Viele Menschen freuen sich auf die alljährliche Silvesterparty und das dazugehörige Feuerwerk. Was für die meisten das Highlight des Jahres ist, kann jedoch schnell zu einem Albtraum werden: Nämlich dann, wenn die Nacht in einem Krankenhaus endet, weil der Knallkörper zu nah am Auge explodiert ist, der Vorhang am Fenster brennt oder das Auto durch eine Rakete beschädigt wurde. Aber welche Versicherung hilft im Schadensfall?

Private Haftpflichtversicherung ersetzt selbstverschuldete Schäden

Wer ohne Vorsatz anderen Menschen durch Feuerwerkskörper einen Schaden zufügt, ist durch die private Haftpflichtversicherung abgesichert. Sie springt auch dann ein, wenn beispielweise auf der Silvesterparty ein Glas Rotwein auf dem Teppich des Gastgebers landet.

Wohngebäudeversicherung hilft bei Schäden am Haus

Wird das Eigenheim durch einen Feuerwerkskörper beschädigt, ersetzt die Wohngebäudeversicherung den entstandenen Schaden. Sie zahlt außerdem eventuelle Aufräumarbeiten und die Kosten für den Hotelaufenthalt, falls das Haus oder die Wohnung vorübergehend nicht bewohnbar ist. Sind vermietete Objekte von Schäden betroffen, müssen sich deren Bewohner an den Vermieter oder Hausbesitzer wenden, da die Wohngebäudeversicherung oftmals durch den Immobilieneigentümer abgeschlossen wird.

Hausratversicherung haftet für Schäden an Einrichtungsgegenständen

Entstehen durch Böller Schäden an Möbeln, Elektrogeräten oder Kleidung, übernimmt die Hausratversicherung die finanziellen Folgen. Zusätzlich werden Brand- und Löschwasserschäden von der Versicherung abgedeckt.

Kaskoversicherung schützt das Auto

Trifft eine Silvesterrakete das Auto und setzt es in Brand, springt die Teilkaskoversicherung ein. Die Ausnahme sind allerdings Sengschäden, die durch glimmendes Feuerwerk verursacht wurden. Die Vollkaskoversicherung zahlt auch, wenn das Fahrzeug mutwillig beschädigt wurde und der Schuldige nicht ermittelt werden kann.

Krankenversicherung zahlt bei einer selbstverschuldeten Verletzung

Wer einen Feuerwerkskörper zündet und sich dabei selbst verletzt, kann wie gewohnt seine Krankenversicherung für die Behandlung der Verletzungen in Anspruch nehmen. Die Folgekosten, falls die Gesundheit des Versicherten längerfristig beeinträchtigt wird, tragen eine private Unfallversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Sicherheitstipps für die Silvesternacht

Wer nicht auf das Feuerwerk verzichten möchte, sollte EU-geprüftes Knallzeug verwenden und auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu anderen Menschen sowie zu Tieren, Gebäuden und Autos achten. Blindgänger müssen gleich entsorgt und dürfen nicht noch einmal angezündet werden. Kinder sollten nur altersgerechte Feuerwerkskörper wie beispielsweise Wunderkerzen entzünden – und auch diese nur unter Aufsicht. Hausbesitzer sind gut beraten, alle Fenster und Türen zu schließen, damit umherfliegende Raketen kein Feuer entfachen können.

Sind doch einmal Versicherungsschäden in der Silvesternacht entstanden, müssen diese umgehend an den Versicherer gemeldet werden. Es sollten alle Schäden mithilfe von Fotos und einer Auflistung dokumentiert und der Versicherung zugestellt werden.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Versicherungen finden Sie auf www.drklein.de/versicherung.html.

Über Dr. Klein

Dr. Klein ist ein unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 200 Filialen beraten rund 650 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Immobilienfinanzierung, Versicherungen und Vorsorge. Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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Erstmals veröffentlicht:

http://www.presseportal.de/pm/

New York: Ellis Island war Tausenden ein Tor in die Freiheit

Posted on : 20-12-2014 | By : Felix | In : Reisen und Urlaub

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Gleich hinter der Freiheitsstatue war die Freiheit erst einmal wieder zu Ende. Befragungen, Untersuchungen, Tests – erst danach ging es in das Land der Freiheit und vielleicht sogar des Wohlstands. Wenn man nicht wieder zurückgeschickt wurde.
Ellis Island im Hafen von New York war mehr als ein halbes Jahrhundert das Tor zu den USA, an dem Tausende auf Einlass hofften. Vor 60 Jahren – am 12. November 1954 – wurde das Aufnahmelager geschlossen, heute ist es eine der wichtigsten Attraktionen New Yorks.
Fast jeder Amerikaner stammt aus einer Einwanderer-Familie. Doch immer hatten die, die schon da waren, Furcht vor denen, die noch kamen; bis heute. Die Segler des 19. Jahrhunderts ließen ihre menschliche Fracht zumeist einfach an Land, doch nach und nach entwickelten die Bundesstaaten ein Behördensystem.
Schließlich nahm sich Washington der Sache an und ließ eine Insel im Hafen von New York zum großen Auffanglager ausbauen. Dafür wurde ihre Größe verdoppelt, indem man den Erdaushub vom U-Bahn-Bau nutzte. Am 1. Januar 1892 eröffnete die Station mit Krankenhaus, Wäscherei, Restaurant, Kerker und einer großen Halle.
29 Fragen bei der Einreise
In knapp 63 Jahren durchliefen zwölf Millionen Menschen das Auffanglager. Die meisten blieben nur ein paar Stunden da und mussten 29 Fragen beantworten, unter anderem wie viel Bargeld sie hatten. Denn Amerika wollte niemanden, der später der Gesellschaft zur Last fallen würde. Etwa zwei Prozent der Ankömmlinge wurden zurückgeschickt.
Ein Mythos ist es übrigens, dass die Einwanderer zwangsweise englische Namen bekamen. Verschrieb sich der Beamte allerdings bei den seltsamen irischen, polnischen oder deutschen Namen, blieb das zuweilen der neue Familienname.
“Sie haben uns Fragen gestellt”, erinnerte sich Pauline Notkoff 1985 für das Archiv von Ellis Island. “Wie viel ist eins und eins? Wie viel zwei und zwei? Ein Mädchen wurde gefragt: Wie putzt man Treppen? Von unten nach oben oder oben nach unten? Sie antwortete: ,Ich bin nicht nach Amerika gekommen, um Treppen zu putzen.'” Sie kam rein.
“Manche Familien mussten Tage oder Wochen hier ausharren”, erzählt Michael Burke. “Für sie gab es ein Krankenhaus, in dem über die Jahre 35 Kinder geboren wurden. Es sind allerdings auch 3500 Menschen hier gestorben.”
Burke ist Chef der kleinen Fährgesellschaft, die heute jeden Tag Tausende Touristen zur Insel bringt. Denn 1954 schloss Ellis Island, weil der Einwandererstrom nicht mehr nur zentral an einem Ort bewältigt werden konnte. Seit 1991 ist die Insel ein Museum.
Tarzan unter Habenichtsen
“Die meisten sind einfach neugierige Touristen”, sagt Joe Moran, Kapitän eines der Touristenschiffe. “Aber viele sind auch Kinder oder Enkel von Einwanderern.” Und immer mal wieder komme ein sehr alter Mann oder eine sehr alte Frau zu ihm, ein, zwei Dutzend Kinder und Enkel im Schlepptau, und sage ihm: Wissen Sie was, da bin ich als Vierjähriger angekommen, und jetzt habe ich eine große Familie.
Viele berühmte Amerikaner kamen hier als Habenichtse an, etwa Rudolph Valentino (Herzensbrecher), Johnny Weissmuller (Tarzan), Bob Hope (Komödiant), Erich von Stroheim (Regisseur), Edward G. Robinson (Hollywoods Chefgangster), Lucky Luciano (echter Chefgangster), Cary Grant (Hollywoodlegende), Max Factor (Kosmetiklegende), Irving Berlin (“White Christmas”) oder Isaac Asimov (Science-Fiction). Fast jeder dritte Amerikaner kann seine Wurzeln auf Ellis Island zurückführen.
Heute ist Ellis Island eine der größten Attraktionen New Yorks. Das heißt, eigentlich nicht: 1998 stellte nach 200 Jahren Streit der oberste Gerichtshof der USA fest, dass die Insel eigentlich zum benachbarten New Jersey gehört. So war selbst Ellis Island in New York eigentlich eine Immigrantin.

Artikel-Quelle:
www.welt.de/reise/staedtereisen/

New York: Ellis Island war Tausenden ein Tor in die Freiheit

Posted on : 19-12-2014 | By : Felix | In : Reisen und Urlaub

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Gleich hinter der Freiheitsstatue war die Freiheit erst einmal wieder zu Ende. Befragungen, Untersuchungen, Tests – erst danach ging es in das Land der Freiheit und vielleicht sogar des Wohlstands. Wenn man nicht wieder zurückgeschickt wurde.
Ellis Island im Hafen von New York war mehr als ein halbes Jahrhundert das Tor zu den USA, an dem Tausende auf Einlass hofften. Vor 60 Jahren – am 12. November 1954 – wurde das Aufnahmelager geschlossen, heute ist es eine der wichtigsten Attraktionen New Yorks.
Fast jeder Amerikaner stammt aus einer Einwanderer-Familie. Doch immer hatten die, die schon da waren, Furcht vor denen, die noch kamen; bis heute. Die Segler des 19. Jahrhunderts ließen ihre menschliche Fracht zumeist einfach an Land, doch nach und nach entwickelten die Bundesstaaten ein Behördensystem.
Schließlich nahm sich Washington der Sache an und ließ eine Insel im Hafen von New York zum großen Auffanglager ausbauen. Dafür wurde ihre Größe verdoppelt, indem man den Erdaushub vom U-Bahn-Bau nutzte. Am 1. Januar 1892 eröffnete die Station mit Krankenhaus, Wäscherei, Restaurant, Kerker und einer großen Halle.
29 Fragen bei der Einreise
In knapp 63 Jahren durchliefen zwölf Millionen Menschen das Auffanglager. Die meisten blieben nur ein paar Stunden da und mussten 29 Fragen beantworten, unter anderem wie viel Bargeld sie hatten. Denn Amerika wollte niemanden, der später der Gesellschaft zur Last fallen würde. Etwa zwei Prozent der Ankömmlinge wurden zurückgeschickt.
Ein Mythos ist es übrigens, dass die Einwanderer zwangsweise englische Namen bekamen. Verschrieb sich der Beamte allerdings bei den seltsamen irischen, polnischen oder deutschen Namen, blieb das zuweilen der neue Familienname.
“Sie haben uns Fragen gestellt”, erinnerte sich Pauline Notkoff 1985 für das Archiv von Ellis Island. “Wie viel ist eins und eins? Wie viel zwei und zwei? Ein Mädchen wurde gefragt: Wie putzt man Treppen? Von unten nach oben oder oben nach unten? Sie antwortete: ,Ich bin nicht nach Amerika gekommen, um Treppen zu putzen.'” Sie kam rein.
“Manche Familien mussten Tage oder Wochen hier ausharren”, erzählt Michael Burke. “Für sie gab es ein Krankenhaus, in dem über die Jahre 35 Kinder geboren wurden. Es sind allerdings auch 3500 Menschen hier gestorben.”
Burke ist Chef der kleinen Fährgesellschaft, die heute jeden Tag Tausende Touristen zur Insel bringt. Denn 1954 schloss Ellis Island, weil der Einwandererstrom nicht mehr nur zentral an einem Ort bewältigt werden konnte. Seit 1991 ist die Insel ein Museum.
Tarzan unter Habenichtsen
“Die meisten sind einfach neugierige Touristen”, sagt Joe Moran, Kapitän eines der Touristenschiffe. “Aber viele sind auch Kinder oder Enkel von Einwanderern.” Und immer mal wieder komme ein sehr alter Mann oder eine sehr alte Frau zu ihm, ein, zwei Dutzend Kinder und Enkel im Schlepptau, und sage ihm: Wissen Sie was, da bin ich als Vierjähriger angekommen, und jetzt habe ich eine große Familie.
Viele berühmte Amerikaner kamen hier als Habenichtse an, etwa Rudolph Valentino (Herzensbrecher), Johnny Weissmuller (Tarzan), Bob Hope (Komödiant), Erich von Stroheim (Regisseur), Edward G. Robinson (Hollywoods Chefgangster), Lucky Luciano (echter Chefgangster), Cary Grant (Hollywoodlegende), Max Factor (Kosmetiklegende), Irving Berlin (“White Christmas”) oder Isaac Asimov (Science-Fiction). Fast jeder dritte Amerikaner kann seine Wurzeln auf Ellis Island zurückführen.
Heute ist Ellis Island eine der größten Attraktionen New Yorks. Das heißt, eigentlich nicht: 1998 stellte nach 200 Jahren Streit der oberste Gerichtshof der USA fest, dass die Insel eigentlich zum benachbarten New Jersey gehört. So war selbst Ellis Island in New York eigentlich eine Immigrantin.

Artikel-Quelle:
www.welt.de/reise/staedtereisen/

Wie gut, dass es Oma und Opa gibt!

Posted on : 18-12-2014 | By : Felix | In : Heim und Familie

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Ohne Großeltern hätte Deutschland ein Problem. Weil immer mehr Mütter nach der Babypause zurück in den Job gehen, Krippen und Hortplätze aber rar und oft unbezahlbar sind, kommen Deutschlands Omas und Opas zum Einsatz.

Ein Drittel aller Kinder unter sechs wird laut der Zeitschrift GEO (02/2009) einmal in der Woche von den Großeltern betreut. Omas und Opas im Alter zwischen 55 bis 69 Jahren kümmern sich im Durchschnitt 47 Stunden monatlich um ihrer Enkel, vor allem in Familien, in denen beide Eltern berufstätig oder die Mütter alleinerziehend sind.

 

Großeltern tun Enkeln gut

Die Beziehung zwischen Großeltern und Enkelkindern ist immer etwas Besonderes. Kinder erfahren durch Oma und Opa viel über ihre Wurzeln – und dass ihre scheinbar perfekten Eltern, als sie noch klein waren, auch mal eine Blumenvase zerbrochen haben. Kinder, die regelmäßig von Großeltern betreut werden, haben einen umfangreicheren Wortschatz. Auch bessere Schulnoten und gutes Sozialverhalten werden der Obhut der Oma zugeschrieben.

Großeltern dürfen ihre Enkel verwöhnen

Meistens sind Großeltern mit ihren Enkeln weniger streng als die Eltern. Sie müssen die Kinder nicht erziehen und dürfen sie verwöhnen. Dennoch sollten sich Oma und Opa bei grundsätzlichen Erziehungsfragen mit den Eltern abstimmen und zum Beispiel das Kind nicht stundenlang vor dem Fernseher parken oder so viele Gummibärchen geben, dass das Kind die ganze Nacht Bauchweh hat. Ansonsten ist es kein Drama, wenn die Regeln der Großeltern nicht hundertprozentig deckungsgleich mit denen der Eltern sind. Schon ganz kleine Kinder können verstehen, dass bei Oma andere Regeln gelten als zu Hause.

Tipp: Elternzeit für Großeltern Seit Januar 2009 haben auch Großeltern Anspruch auf Elternzeit, wenn ihre Kinder minderjährig oder während der Schulzeit beziehungsweise Ausbildung ein Kind bekommen haben. Sie können dann bei ihrem Arbeitgeber eine “Großelternzeit” beantragen.

 

Erziehung früher und heute

Zwischen der Rohrstock-Erziehung der Urgroßeltern und den Antiautoritäts-Ansichten der 68er Generation gehen Pädagogen und Eltern heute den Mittelweg einer Erziehung, die Kindern klare Grenzen setzt, ihre Bedürfnisse aber ernst nimmt.

Das hat sich bei Erziehungsfragen geändert:

  • Erst ab zwei Jahre aufs Töpfchen
    Heute setzt man Kinder frühestens ab zwei Jahre aufs Töpfchen, weil sie dann körperlich in der Lage sind ihre Schließmuskeln zu kontrollieren. Vorher mit der Sauberkeitserziehung zu beginnen, ist deshalb zwecklos.
  • Es geht auch mit links
    Ein Linkshänder wird nicht mehr zum Rechtshänder umerzogen. Bei Linkshändern steuert die rechte Gehirnhälfte die dominante Hand, bei Rechtshändern ist es die linke Gehirnhälfte. Bei Versuchen Kinder von links auf rechts umzuerziehen, stiftet man deshalb nur Verwirrung im Gehirn. Konzentrations-, Lese – und Schreibschwierigkeiten können die Folge sein.
  • Kinder müssen Oma kein Küsschen geben
    Wenn ein Kind sich abwendet, wenn man es küssen oder streichen will – nicht gekränkt sein! Jeder Mensch hat ein unterschiedliches Bedürfnis nach Nähe und Zärtlichkeit. Setzt ein Kind mit einem “Nein” klare Grenzen, sollten diese nicht überschritten werden. Kinder fühlen sich dadurch respektiert und kommen so lieber auch mal von sich aus zum Schmusen.
  • Babys nicht schreien lassen
    Ein Baby, das weint, will niemanden ärgern und wird auch nicht zu sehr verwöhnt, wenn man es auf den Arm nimmt. Frühesten ab dem ersten Geburtstag kann man anfangen ein Kind zu erziehen. Vorher ist es wichtig seine Bedürfnisse zu erfüllen. Ob es nun schreit, weil es Hunger hat, ihm langweilig ist, es müde ist oder eine frische Windel braucht – es stärkt Babys Vertrauen in die Welt, wenn auf sein Weinen rasch reagiert wird.
  • Kinder nicht mit Süßem belohnen
    Wenn die Kinder die Auswahl zwischen Schokolade oder netten Worten hätten, würden sie sich ganz klar für Süßes entscheiden. Man erzieht aber Kinder durch die Belohnung mit Süßem dazu, dass sie bald für jede Kleinigkeit ein Gummibärchen einfordern. Lob in einem gesunden Maß ist wichtig. Kinder freuen sich auch über Anerkennung, die man nicht essen kann.

 

Originalbeitrag lesen:

http://www.eltern.de/familie-und-urlaub/familienleben/

Wie gut, dass es Oma und Opa gibt!

Posted on : 18-12-2014 | By : Felix | In : Heim und Familie

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Ohne Großeltern hätte Deutschland ein Problem. Weil immer mehr Mütter nach der Babypause zurück in den Job gehen, Krippen und Hortplätze aber rar und oft unbezahlbar sind, kommen Deutschlands Omas und Opas zum Einsatz.

Ein Drittel aller Kinder unter sechs wird laut der Zeitschrift GEO (02/2009) einmal in der Woche von den Großeltern betreut. Omas und Opas im Alter zwischen 55 bis 69 Jahren kümmern sich im Durchschnitt 47 Stunden monatlich um ihrer Enkel, vor allem in Familien, in denen beide Eltern berufstätig oder die Mütter alleinerziehend sind.

 

Großeltern tun Enkeln gut

Die Beziehung zwischen Großeltern und Enkelkindern ist immer etwas Besonderes. Kinder erfahren durch Oma und Opa viel über ihre Wurzeln – und dass ihre scheinbar perfekten Eltern, als sie noch klein waren, auch mal eine Blumenvase zerbrochen haben. Kinder, die regelmäßig von Großeltern betreut werden, haben einen umfangreicheren Wortschatz. Auch bessere Schulnoten und gutes Sozialverhalten werden der Obhut der Oma zugeschrieben.

Großeltern dürfen ihre Enkel verwöhnen

Meistens sind Großeltern mit ihren Enkeln weniger streng als die Eltern. Sie müssen die Kinder nicht erziehen und dürfen sie verwöhnen. Dennoch sollten sich Oma und Opa bei grundsätzlichen Erziehungsfragen mit den Eltern abstimmen und zum Beispiel das Kind nicht stundenlang vor dem Fernseher parken oder so viele Gummibärchen geben, dass das Kind die ganze Nacht Bauchweh hat. Ansonsten ist es kein Drama, wenn die Regeln der Großeltern nicht hundertprozentig deckungsgleich mit denen der Eltern sind. Schon ganz kleine Kinder können verstehen, dass bei Oma andere Regeln gelten als zu Hause.

Tipp: Elternzeit für Großeltern Seit Januar 2009 haben auch Großeltern Anspruch auf Elternzeit, wenn ihre Kinder minderjährig oder während der Schulzeit beziehungsweise Ausbildung ein Kind bekommen haben. Sie können dann bei ihrem Arbeitgeber eine “Großelternzeit” beantragen.

 

Erziehung früher und heute

Zwischen der Rohrstock-Erziehung der Urgroßeltern und den Antiautoritäts-Ansichten der 68er Generation gehen Pädagogen und Eltern heute den Mittelweg einer Erziehung, die Kindern klare Grenzen setzt, ihre Bedürfnisse aber ernst nimmt.

Das hat sich bei Erziehungsfragen geändert:

  • Erst ab zwei Jahre aufs Töpfchen
    Heute setzt man Kinder frühestens ab zwei Jahre aufs Töpfchen, weil sie dann körperlich in der Lage sind ihre Schließmuskeln zu kontrollieren. Vorher mit der Sauberkeitserziehung zu beginnen, ist deshalb zwecklos.
  • Es geht auch mit links
    Ein Linkshänder wird nicht mehr zum Rechtshänder umerzogen. Bei Linkshändern steuert die rechte Gehirnhälfte die dominante Hand, bei Rechtshändern ist es die linke Gehirnhälfte. Bei Versuchen Kinder von links auf rechts umzuerziehen, stiftet man deshalb nur Verwirrung im Gehirn. Konzentrations-, Lese – und Schreibschwierigkeiten können die Folge sein.
  • Kinder müssen Oma kein Küsschen geben
    Wenn ein Kind sich abwendet, wenn man es küssen oder streichen will – nicht gekränkt sein! Jeder Mensch hat ein unterschiedliches Bedürfnis nach Nähe und Zärtlichkeit. Setzt ein Kind mit einem “Nein” klare Grenzen, sollten diese nicht überschritten werden. Kinder fühlen sich dadurch respektiert und kommen so lieber auch mal von sich aus zum Schmusen.
  • Babys nicht schreien lassen
    Ein Baby, das weint, will niemanden ärgern und wird auch nicht zu sehr verwöhnt, wenn man es auf den Arm nimmt. Frühesten ab dem ersten Geburtstag kann man anfangen ein Kind zu erziehen. Vorher ist es wichtig seine Bedürfnisse zu erfüllen. Ob es nun schreit, weil es Hunger hat, ihm langweilig ist, es müde ist oder eine frische Windel braucht – es stärkt Babys Vertrauen in die Welt, wenn auf sein Weinen rasch reagiert wird.
  • Kinder nicht mit Süßem belohnen
    Wenn die Kinder die Auswahl zwischen Schokolade oder netten Worten hätten, würden sie sich ganz klar für Süßes entscheiden. Man erzieht aber Kinder durch die Belohnung mit Süßem dazu, dass sie bald für jede Kleinigkeit ein Gummibärchen einfordern. Lob in einem gesunden Maß ist wichtig. Kinder freuen sich auch über Anerkennung, die man nicht essen kann.

 

Originalbeitrag lesen:

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Weltumseglung mit Kind – geht das?

Posted on : 17-12-2014 | By : Felix | In : Bootfahren

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Ohne Windelvorrat, ohne Familienhotels, ohne Multivan und ohne die ständige Frage: ist das auch sicher? Vielleicht ist reisen mit Familie gar nicht so kompliziert, wie wir oft denken. Hier kommen Experten zu Wort, die mit ihren Familien Abenteuer erleben: Sie segeln, klettern und ziehen auf eigene Faust los.

Teil zwei unserer Serie: Ben Hadamovsky (47) ist fünf Jahre lang mit seiner Familie um die Welt gesegelt. Als es losging, waren seine Kinder ein und drei Jahre alt.

 

„Eigentlich wollten wir nur zwei Jahre Auszeit nehmen. Ich wollte mehr Zeit mit meiner Familie verbringen und war von dem Leben in Deutschland gefrustet. Aber das Geld reichte dann doch länger als geplant. Die fünf Jahre Reisezeit haben sich einfach so ergeben: Als wir die Kanaren erreichten, merkten wir, dass es schwierig werden würde, von dort aus zurückzusegeln. Also haben wir den Atlantik überquert und uns so Schritt für Schritt um die Welt getastet. Hätten wir gleich die Idee gehabt, einmal um die Welt zu segeln, wären wir vielleicht gar nicht aufgebrochen. 

Wir haben uns viel Zeit gelassen, waren etwa ein halbes Jahr in Portugal und sechs Monate in Neuseeland; in Griechenland habe ich am Ende der Reise auch gearbeitet.

Das erste Jahr war haarsträubend: Meine Frau und ich hatten die Kinder nie zuvor zusammen erzogen, weil ich nur jedes zweite Wochenende zu Hause war. Plötzlich hatte ich Lisa und Nils nonstop um mich herum. In meinem Job war ich immer der Chef, hatte alles im Griff, und musste nun meine Grenzen neu kennenlernen – auf einem knapp zehn Meter langen Boot.

Wir haben uns gut vorbereitet mit Rettungsinsel, Satellitentelefon und einem dicken Erste-Hilfe-Koffer, trotzdem haben uns unsere Freunde für verrückt erklärt. Die Rettungsutensilien haben wir auf der ganzen Reise nie gebraucht. Vielleicht auch, weil an Bord strenge Regeln galten: An Deck mussten die Kinder immer einen Sicherheitsgurt tragen, der an einer Leine hing. Eine Schwimmweste hätte keinen Sinn gehabt. Wenn jemand ins Meer fällt, ist er weg. Die Leine dagegen war so kurz, dass man nicht mal aus dem Boot herausfallen konnte.

Angst hatte ich schon ab und zu, am schlimmsten waren die Piraten, auf die wir im Golf von Aden gestoßen sind. Zum Glück kamen sie nur bis auf hundert Meter an unser Boot heran und nicht näher.

Besonders gut hat es uns in Neuseeland gefallen, im gesamten Pazifikraum, aber auch auf La Gomera und am Rio Guadiana in Portugal. Wir könnten uns vorstellen, mal wieder loszuziehen, aber unser Boot haben wir nach unserer Rückkehr verkauft. Es soll nicht nur im Hafen liegen, sondern um die Welt segeln.“

 

Die Homepage besuchen:

http://www.nido.de/artikel

Trauerbegleitung:

Posted on : 16-12-2014 | By : Felix | In : Heim und Familie

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Als Marens Lebensgefährte mit 36 Jahren an Krebs stirbt, ist ihre Freundin Karla erfüllt von Trauer und Mitleid. Aber auch von Angst. Wie soll sie Maren begegnen? Wie soll sie sich verhalten? Wie vermeidet sie es, etwas Falsches zu sagen? Geht sie Maren auf die Nerven, wenn sie vorbeischaut? Lässt sie sie allein, wenn sie nicht vorbeischaut? Klingen Beileidsbekundungen nicht immer wie leere Floskeln? Wie kann sie ihr helfen in der schweren Zeit?

Wenn der Tod nicht zum Leben gehört

Die meisten Menschen sind mit der Trauer eines anderen überfordert, fühlen sich hilflos und unfähig. Vor allem dann, wenn sie bisher selbst wenig Erfahrung mit dem Tod gemacht haben. Dies ist hierzulande nicht außergewöhnlich: Aufgrund des medizinischen Fortschritts werden viele Menschen erst spät mit dem Tod konfrontiert. In anderen, ärmeren Ländern gehört er zum Leben, zum Alltag. “Bei uns aber gibt es keinen allgemeinen Erfahrungsschatz mehr, was Trauer angeht”, sagte Doris Dörrie einmal in der BRIGITTE. Die Regisseurin hat 1996 ihren Mann Helge Weindler verloren. “Nur wenige Menschen bei uns wissen, wie sich Trauer anfühlt.” Um so radikaler zeigt ein Todesfall die eigene Endlichkeit auf und schürt die Angst vor dem Verlust eines geliebten Menschen.

Es gibt keinen Trost, es gibt nur Beistand

Wer mit Trauer konfrontiert wird, sollte wissen: Es gibt keinen Trost, es gibt nur Beistand. Das Wichtigste, was man für einen trauernden Menschen tun kann, ist da zu sein. “Nähe zeigen, ab und zu anklopfen, immer wieder kleine Einladungen platzieren”, empfiehlt der freie Theologe Jochen Jülicher, der in der Trauerbegleitung aktiv ist. Das Angebot, “Du kannst mich jederzeit anrufen” nützt gar nichts. Dieser Satz macht den Trauernden zum Bittsteller – in einer Situation, in dem es ihm nicht möglich ist, auf andere Menschen zuzugehen. Viel besser ist die konkrete Ankündigung: “Ich ruf dich morgen wieder an!” oder “Ich komme Mittwoch wieder vorbei”. Doris Dörrie bestätigt diese Erfahrung: “Der Trauernde kann nicht anrufen, wenn er etwas braucht. Nein, man muss immer wieder selbst anrufen, auch hinnehmen, dass der Trauernde sagt: ‘Ich kann jetzt nicht telefonieren’, und dann trotzdem wieder anrufen.”

Es kann auch helfen, konkrete Unterstützung anzubieten: Kann ich dir die Kinder abnehmen? Dir beim Einkaufen helfen? Sollen wir gemeinsam den Grabstein aussuchen? Wen laden wir zur Beerdigung ein?

Das Wichtigste: Da sein, nah sein

Präsent zu sein ist die wichtigste Aufgabe in der Trauerbegleitung. Dabei spielt es keine Rolle, wenn einem die Worte fehlen. “Jedes verrenkte Wort ist besser als gar keins. Und jede einfache Anwesenheit ist besser als keine Anwesenheit”, betont Dörrie.

Eigentlich ist es nicht viel, was man tun muss: Dem anderen offen gegenüber treten, aufmerksam sein, zuhören und ehrlich sein. In der Regel sind spontane Reaktionen richtig, denn sie kommen von innen. Je nachdem, wie das Verhältnis zum Trauernden ist, können auch nonverbale Reaktionen helfen – den anderen in den Arm zu nehmen und zu drücken beispielsweise. Und keine Angst vor Tränen zu haben. Das hilft viel mehr als zu sagen: “Es war doch eine Erlösung”, oder wenn ein Kind gestorben ist: “Du hast doch noch die anderen”, oder “Das Leben geht weiter”.

BRIGITTE-Redakteurin Beatrix Gerstberger war im sechsten Monat schwanger, als ihr Mann Gabriel Grüner auf einer Recherchereise im Kosovo erschossen wurde. “‘Die Zeit heilt alle Wunden’, ‘Es wird schon wieder eine große Liebe geben’ – solche Sätze habe ich als furchtbar empfunden”, sagt sie. Einem Menschen, der trauert, sollte man auch nicht unbedingt die eigenen Erfahrungen überstülpen, etwa die mit dem Tod der eigenen Mutter. Das wertet das Leid des anderen ab und bedeutet für viele Trauernde: “Ich erkenne nicht an, wie du trauerst”.

Man kann nicht viel falsch machen

Die Angst vor der Begegnung mit dem Trauernden ist unbegründet: Wer sich nicht grob unsensibel verhält und dem Trauernden nicht aus dem Weg geht, kann eigentlich nichts falsch machen. Und: Auch etwas “falsch” zu machen, kann helfen, betont der Sozial- und Familienpsychologie Prof. Dr. Hans Goldbrunner. Wer einen Trauernden beispielsweise über einen längeren Zeitraum bemuttert, kann damit Unmut provozieren und erreichen, dass derjenige sich wehrt. Die Wut kann ihn aus seiner Apathie befreien. Für den Trauerprozess kann konfrontatives Verhalten wichtig sein.

Das Schlimmste ist, dem Betroffenen auszuweichen – sich im Supermarkt hinter dem Regal zu verstecken, um eine Begegnung zu vermeiden. “Das spüren die Leute. Trauernde nehmen die Dinge intensiver wahr,” erklärt Jülicher. Viele Menschen sprechen tatsächlich von einer Überschärfung der Sinne im Leid. Besser, als den Trauernden zu meiden, ist es, die eigene Hilflosigkeit einzugestehen: “Ich weiß nicht, was ich sagen soll”.

Beistand am Todestag

Was kann man an besonderen Tagen tun, am Todestag, am Geburtstag des Verstorbenen, am Hochzeitstag, oder auch am Wochenende, das Hinterbliebene oft als besondere Belastung empfinden? An solchen Tagen ist es schön, sich zu melden, um zu zeigen: “Ich denke an dich”. Noch besser ist es, schon vorher anzurufen und sich zu erkundigen, was der Trauernde an dem Tag vorhat, rät Jülicher. Am Todestag kann man beispielsweise anbieten, mit ans Grab zu gehen. Besonders an kritischen Tagen ist das die größte Hilfe: Nahe sein, präsent sein.

Wenn Zeit vergangen ist

Sind mehrere Monate seit dem Tod eines Menschen verstrichen, ist die Umwelt oft erleichtert, wenn man wieder zur Tagesordnung übergehen kann. Manche fürchten auch, den Trauernden an den Verlust zu erinnern, wenn er gerade nicht daran denkt oder sogar darüber hinweg ist. Doch Psychotherapeutin Dr. Doris Wolf beruhigt: Man kann keine Trauer auslösen, indem man von ihr spricht. Im Gegenteil: Man sollte den Verlust immer wieder dezent und einladend ansprechen und genau hinhören, wie der andere reagiert. Man kann ganz simpel fragen, “Wie geht es dir eigentlich damit?” Viele Trauernde haben sonst das schreckliche Gefühl, dass der Tote totgeschwiegen wird.

Bei den meisten dauert die akute Trauerphase etwa zwei Jahre. Aber jeder trauert anders. Deshalb sollte in jedem Fall gelten: Der Trauernde gibt das Tempo an. Vermeiden sollte man Behauptungen wie ‘Du hast jetzt aber genug getrauert’ oder ‘Du hast noch nicht genug getrauert’.

Man sollte auch an sich denken

Jeder Begleitende sollte darauf achten, was er selbst verkraften kann. Niemand kann immer mitfühlend sein, so Goldbrunner. Man sollte sich fragen: Bin ich die einzige Bezugsperson? Gibt es vielleicht jemand anderen, mit dem der Trauernde reden kann? Und man sollte nicht eifersüchtig sein, wenn der Neffe lieber mit der Lehrerin über den Verlust der Eltern spricht als mit der Tante.

In schwierigen Zeiten gerät fast jeder Mensch an seine Grenzen. Sich und anderen das einzugestehen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Ehrlichkeit. “Viel besser als sich gar nicht zu melden, ist zu sagen, ‘Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll’,” sagt Beatrix Gerstberger. “Als verletzend habe ich nur empfunden, dass sich einige Leute nach dem Tod meines Mannes nicht mehr bei mir gemeldet haben.” Niemand erwartet, dass man ihn von seiner Trauer befreit. Nur, dass man ihn in seinem Leid nicht ignoriert.

 

,Erstmals erschienen auf:

http://www.brigitte.de/liebe/persoenlichkeit

Weltumseglung mit Kind – geht das?

Posted on : 16-12-2014 | By : Felix | In : Bootfahren

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Ohne Windelvorrat, ohne Familienhotels, ohne Multivan und ohne die ständige Frage: ist das auch sicher? Vielleicht ist reisen mit Familie gar nicht so kompliziert, wie wir oft denken. Hier kommen Experten zu Wort, die mit ihren Familien Abenteuer erleben: Sie segeln, klettern und ziehen auf eigene Faust los.

Teil zwei unserer Serie: Ben Hadamovsky (47) ist fünf Jahre lang mit seiner Familie um die Welt gesegelt. Als es losging, waren seine Kinder ein und drei Jahre alt.

 

„Eigentlich wollten wir nur zwei Jahre Auszeit nehmen. Ich wollte mehr Zeit mit meiner Familie verbringen und war von dem Leben in Deutschland gefrustet. Aber das Geld reichte dann doch länger als geplant. Die fünf Jahre Reisezeit haben sich einfach so ergeben: Als wir die Kanaren erreichten, merkten wir, dass es schwierig werden würde, von dort aus zurückzusegeln. Also haben wir den Atlantik überquert und uns so Schritt für Schritt um die Welt getastet. Hätten wir gleich die Idee gehabt, einmal um die Welt zu segeln, wären wir vielleicht gar nicht aufgebrochen. 

Wir haben uns viel Zeit gelassen, waren etwa ein halbes Jahr in Portugal und sechs Monate in Neuseeland; in Griechenland habe ich am Ende der Reise auch gearbeitet.

Das erste Jahr war haarsträubend: Meine Frau und ich hatten die Kinder nie zuvor zusammen erzogen, weil ich nur jedes zweite Wochenende zu Hause war. Plötzlich hatte ich Lisa und Nils nonstop um mich herum. In meinem Job war ich immer der Chef, hatte alles im Griff, und musste nun meine Grenzen neu kennenlernen – auf einem knapp zehn Meter langen Boot.

Wir haben uns gut vorbereitet mit Rettungsinsel, Satellitentelefon und einem dicken Erste-Hilfe-Koffer, trotzdem haben uns unsere Freunde für verrückt erklärt. Die Rettungsutensilien haben wir auf der ganzen Reise nie gebraucht. Vielleicht auch, weil an Bord strenge Regeln galten: An Deck mussten die Kinder immer einen Sicherheitsgurt tragen, der an einer Leine hing. Eine Schwimmweste hätte keinen Sinn gehabt. Wenn jemand ins Meer fällt, ist er weg. Die Leine dagegen war so kurz, dass man nicht mal aus dem Boot herausfallen konnte.

Angst hatte ich schon ab und zu, am schlimmsten waren die Piraten, auf die wir im Golf von Aden gestoßen sind. Zum Glück kamen sie nur bis auf hundert Meter an unser Boot heran und nicht näher.

Besonders gut hat es uns in Neuseeland gefallen, im gesamten Pazifikraum, aber auch auf La Gomera und am Rio Guadiana in Portugal. Wir könnten uns vorstellen, mal wieder loszuziehen, aber unser Boot haben wir nach unserer Rückkehr verkauft. Es soll nicht nur im Hafen liegen, sondern um die Welt segeln.“

 

Die Homepage besuchen:

http://www.nido.de/artikel

Trauerbegleitung:

Posted on : 16-12-2014 | By : Felix | In : Heim und Familie

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Als Marens Lebensgefährte mit 36 Jahren an Krebs stirbt, ist ihre Freundin Karla erfüllt von Trauer und Mitleid. Aber auch von Angst. Wie soll sie Maren begegnen? Wie soll sie sich verhalten? Wie vermeidet sie es, etwas Falsches zu sagen? Geht sie Maren auf die Nerven, wenn sie vorbeischaut? Lässt sie sie allein, wenn sie nicht vorbeischaut? Klingen Beileidsbekundungen nicht immer wie leere Floskeln? Wie kann sie ihr helfen in der schweren Zeit?

Wenn der Tod nicht zum Leben gehört

Die meisten Menschen sind mit der Trauer eines anderen überfordert, fühlen sich hilflos und unfähig. Vor allem dann, wenn sie bisher selbst wenig Erfahrung mit dem Tod gemacht haben. Dies ist hierzulande nicht außergewöhnlich: Aufgrund des medizinischen Fortschritts werden viele Menschen erst spät mit dem Tod konfrontiert. In anderen, ärmeren Ländern gehört er zum Leben, zum Alltag. “Bei uns aber gibt es keinen allgemeinen Erfahrungsschatz mehr, was Trauer angeht”, sagte Doris Dörrie einmal in der BRIGITTE. Die Regisseurin hat 1996 ihren Mann Helge Weindler verloren. “Nur wenige Menschen bei uns wissen, wie sich Trauer anfühlt.” Um so radikaler zeigt ein Todesfall die eigene Endlichkeit auf und schürt die Angst vor dem Verlust eines geliebten Menschen.

Es gibt keinen Trost, es gibt nur Beistand

Wer mit Trauer konfrontiert wird, sollte wissen: Es gibt keinen Trost, es gibt nur Beistand. Das Wichtigste, was man für einen trauernden Menschen tun kann, ist da zu sein. “Nähe zeigen, ab und zu anklopfen, immer wieder kleine Einladungen platzieren”, empfiehlt der freie Theologe Jochen Jülicher, der in der Trauerbegleitung aktiv ist. Das Angebot, “Du kannst mich jederzeit anrufen” nützt gar nichts. Dieser Satz macht den Trauernden zum Bittsteller – in einer Situation, in dem es ihm nicht möglich ist, auf andere Menschen zuzugehen. Viel besser ist die konkrete Ankündigung: “Ich ruf dich morgen wieder an!” oder “Ich komme Mittwoch wieder vorbei”. Doris Dörrie bestätigt diese Erfahrung: “Der Trauernde kann nicht anrufen, wenn er etwas braucht. Nein, man muss immer wieder selbst anrufen, auch hinnehmen, dass der Trauernde sagt: ‘Ich kann jetzt nicht telefonieren’, und dann trotzdem wieder anrufen.”

Es kann auch helfen, konkrete Unterstützung anzubieten: Kann ich dir die Kinder abnehmen? Dir beim Einkaufen helfen? Sollen wir gemeinsam den Grabstein aussuchen? Wen laden wir zur Beerdigung ein?

Das Wichtigste: Da sein, nah sein

Präsent zu sein ist die wichtigste Aufgabe in der Trauerbegleitung. Dabei spielt es keine Rolle, wenn einem die Worte fehlen. “Jedes verrenkte Wort ist besser als gar keins. Und jede einfache Anwesenheit ist besser als keine Anwesenheit”, betont Dörrie.

Eigentlich ist es nicht viel, was man tun muss: Dem anderen offen gegenüber treten, aufmerksam sein, zuhören und ehrlich sein. In der Regel sind spontane Reaktionen richtig, denn sie kommen von innen. Je nachdem, wie das Verhältnis zum Trauernden ist, können auch nonverbale Reaktionen helfen – den anderen in den Arm zu nehmen und zu drücken beispielsweise. Und keine Angst vor Tränen zu haben. Das hilft viel mehr als zu sagen: “Es war doch eine Erlösung”, oder wenn ein Kind gestorben ist: “Du hast doch noch die anderen”, oder “Das Leben geht weiter”.

BRIGITTE-Redakteurin Beatrix Gerstberger war im sechsten Monat schwanger, als ihr Mann Gabriel Grüner auf einer Recherchereise im Kosovo erschossen wurde. “‘Die Zeit heilt alle Wunden’, ‘Es wird schon wieder eine große Liebe geben’ – solche Sätze habe ich als furchtbar empfunden”, sagt sie. Einem Menschen, der trauert, sollte man auch nicht unbedingt die eigenen Erfahrungen überstülpen, etwa die mit dem Tod der eigenen Mutter. Das wertet das Leid des anderen ab und bedeutet für viele Trauernde: “Ich erkenne nicht an, wie du trauerst”.

Man kann nicht viel falsch machen

Die Angst vor der Begegnung mit dem Trauernden ist unbegründet: Wer sich nicht grob unsensibel verhält und dem Trauernden nicht aus dem Weg geht, kann eigentlich nichts falsch machen. Und: Auch etwas “falsch” zu machen, kann helfen, betont der Sozial- und Familienpsychologie Prof. Dr. Hans Goldbrunner. Wer einen Trauernden beispielsweise über einen längeren Zeitraum bemuttert, kann damit Unmut provozieren und erreichen, dass derjenige sich wehrt. Die Wut kann ihn aus seiner Apathie befreien. Für den Trauerprozess kann konfrontatives Verhalten wichtig sein.

Das Schlimmste ist, dem Betroffenen auszuweichen – sich im Supermarkt hinter dem Regal zu verstecken, um eine Begegnung zu vermeiden. “Das spüren die Leute. Trauernde nehmen die Dinge intensiver wahr,” erklärt Jülicher. Viele Menschen sprechen tatsächlich von einer Überschärfung der Sinne im Leid. Besser, als den Trauernden zu meiden, ist es, die eigene Hilflosigkeit einzugestehen: “Ich weiß nicht, was ich sagen soll”.

Beistand am Todestag

Was kann man an besonderen Tagen tun, am Todestag, am Geburtstag des Verstorbenen, am Hochzeitstag, oder auch am Wochenende, das Hinterbliebene oft als besondere Belastung empfinden? An solchen Tagen ist es schön, sich zu melden, um zu zeigen: “Ich denke an dich”. Noch besser ist es, schon vorher anzurufen und sich zu erkundigen, was der Trauernde an dem Tag vorhat, rät Jülicher. Am Todestag kann man beispielsweise anbieten, mit ans Grab zu gehen. Besonders an kritischen Tagen ist das die größte Hilfe: Nahe sein, präsent sein.

Wenn Zeit vergangen ist

Sind mehrere Monate seit dem Tod eines Menschen verstrichen, ist die Umwelt oft erleichtert, wenn man wieder zur Tagesordnung übergehen kann. Manche fürchten auch, den Trauernden an den Verlust zu erinnern, wenn er gerade nicht daran denkt oder sogar darüber hinweg ist. Doch Psychotherapeutin Dr. Doris Wolf beruhigt: Man kann keine Trauer auslösen, indem man von ihr spricht. Im Gegenteil: Man sollte den Verlust immer wieder dezent und einladend ansprechen und genau hinhören, wie der andere reagiert. Man kann ganz simpel fragen, “Wie geht es dir eigentlich damit?” Viele Trauernde haben sonst das schreckliche Gefühl, dass der Tote totgeschwiegen wird.

Bei den meisten dauert die akute Trauerphase etwa zwei Jahre. Aber jeder trauert anders. Deshalb sollte in jedem Fall gelten: Der Trauernde gibt das Tempo an. Vermeiden sollte man Behauptungen wie ‘Du hast jetzt aber genug getrauert’ oder ‘Du hast noch nicht genug getrauert’.

Man sollte auch an sich denken

Jeder Begleitende sollte darauf achten, was er selbst verkraften kann. Niemand kann immer mitfühlend sein, so Goldbrunner. Man sollte sich fragen: Bin ich die einzige Bezugsperson? Gibt es vielleicht jemand anderen, mit dem der Trauernde reden kann? Und man sollte nicht eifersüchtig sein, wenn der Neffe lieber mit der Lehrerin über den Verlust der Eltern spricht als mit der Tante.

In schwierigen Zeiten gerät fast jeder Mensch an seine Grenzen. Sich und anderen das einzugestehen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Ehrlichkeit. “Viel besser als sich gar nicht zu melden, ist zu sagen, ‘Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll’,” sagt Beatrix Gerstberger. “Als verletzend habe ich nur empfunden, dass sich einige Leute nach dem Tod meines Mannes nicht mehr bei mir gemeldet haben.” Niemand erwartet, dass man ihn von seiner Trauer befreit. Nur, dass man ihn in seinem Leid nicht ignoriert.

 

,Erstmals erschienen auf:

http://www.brigitte.de/liebe/persoenlichkeit

Billigflieger auf der Langstrecke: Für 99 Dollar in die USA! Echt?

Posted on : 12-12-2014 | By : Felix | In : Luftfahrt

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Für 99 Dollar von Europa in die USA fliegen – solche Angebote machen wieder Schlagzeilen. Gerade wirbt die kleine isländische Billigfluggesellschaft Wow Air damit, natürlich mit Stopp in Island.

Wer auf der Wow-Air-Website aber nach solchen Angeboten sucht, findet sie kaum. Schon gar nicht ab deutschen Flughäfen wie Berlin-Schönefeld, Düsseldorf und Stuttgart, die eigentlich von der Fluggesellschaft angeflogen werden. “Das gibt es bisher nur ab Kopenhagen und London-Gatwick”, erklärt eine Firmensprecherin. “Wir hoffen, das ab dem Winterflugplan 2015/16 auch ab Deutschland anbieten zu können.” Also erst in knapp einem Jahr.

Noch muss man bei Wow Air umständlich zwei einzelne Roundtrip-Buchungen machen, von Deutschland nach Island und dann von dort in die USA und zurück. Mit Gepäckgebühren – pro 20-Kilogramm-Koffer insgesamt 130 Euro – ist man selbst zu den günstigsten Tarifen zum Beispiel für September 2015 bei über 600 Euro. Wer statt der freien fünf gern zwölf Kilogramm Handgepäck mitnehmen will, zahlt noch einmal insgesamt 68 Euro mehr. Auch auf der Umsteigeverbindung ab Kopenhagen kommen beispielsweise im Mai 2015 inklusive Gepäck 560 Euro zusammen.

Schwierige Langstrecke

Das Werbeversprechen muss man also – wie immer – genau prüfen. Und gerade Langstreckenverbindungen haben es in sich, denn sie sind auch für Low-Cost-Carrier wirtschaftlich schwierig zu betreiben. Ist das Flugzeug länger in der Luft,gibt es weit geringere Kostenvorteile gegenüber etablierten Fluggesellschaften. Sprit oder Überfluggebühren kosten für alle gleich viel.

Zudem müssen die Crew und ihre Übernachtungskosten, Wartung und Ingenieure vor Ort bezahlt werden. Nachtflugverbote erschweren zudem die effiziente Umlaufplanung. Außerdem hatten die Billigflieger auf Langstrecken bislang oft ältere, unrentable Flugzeuge. Erst jetzt ändert sich das mit neuen kostengünstigen Jets wie der Boeing 787, deren Kabinenpersonal etwa Norwegian Air Shuttle dann auch zum Teil noch in Günstiglohnländern wie Thailand rekrutiert.

Immer wieder sind daher in den vergangenen Jahren Billiglangstrecken gescheitert, vor allem zwischen Großbritannien beziehungsweise Frankreich und den USA. Innerhalb Asiens und in Australiens sind Airlines wie Air Asia X, Jetstar, eine Billigtochter der australischen Qantas, und neuerdings Scoot, ein Billigableger von Singapore Airlines, durchaus erfolgreich. Scoot ist sogar ein Vorbild für Lufthansas Pläne für den neuen Günstig-Langstreckenanbieter Wings.

Die isländische Mini-Fluglinie Wow Air mit derzeit nur vier Flugzeugen hat trotz Fehlversuchen der Konkurrenz große Pläne und will bis 2016 zehn Flugzeuge betreiben und vier US-Städte anfliegen. Was auf der Webseite nur im Kleingedruckten zu finden ist: Die Flüge zwischen Kopenhagen und Keflavik auf Island werden von der bulgarischen Air Via übernommen. Solche verschachtelten Konstruktionen sind unter Billigfliegern nicht unüblich, für den Kunden aber machen sie intransparent, mit welchem Anbieter und Produkt sie eigentlich fliegen.

Nur Norwegian Air Shuttle fliegt ab Deutschland

Solange Lufthansa noch mit streikenden Piloten zu kämpfen hat und Wow Air auf sich warten lässt, gibt es nur einen einzigen Billigflieger, der mit Umsteigen ab Deutschland in die USA fliegt: Norwegian Air Shuttle bietet ab vier deutschen Flughäfen (Hamburg, Berlin-Schönefeld, Köln/Bonn und München) Zubringerflüge zu ihren Drehkreuzen an. Von Oslo, Stockholm, Kopenhagen und neuerdings auch London-Gatwick aus fliegt sie mit sieben brandneuen Boeing 787 Dreamliner-Jets in die USA, nach Dubai sowie Bangkok.

No Frills – kein Schnickschnack inbegriffen -, diese Billigflieger-Devise gilt auch für Wow Air und Norwegian Air Shuttle: Bei den Isländern werden an Bord Sandwiches und kalte Snacks für vier bis sechs Euro angeboten – mager für eine so lange Reise. Bei Norwegian kann man immerhin im Vorweg eine warme Mahlzeit mit Getränken buchen – für pauschal 33 Euro pro Flug. Das sollte man aber auch tun, sonst erhält man gar kein warmes Essen und stundenlang keinerlei Service.

Mit einem 20-Kilo-Koffer und warmer Mahlzeit sowie dem Zubringerflug aus Deutschland kostet bei Norwegian etwa der Trip von Berlin nach New York für eine Woche im März 527 Euro, bei Air Berlin sind es für die vergleichbare Reise ohne Umsteigen 631 Euro. Wen es zur gleichen Zeit nach Bangkok zieht, der reist mit Norwegian von Berlin via Oslo für 707 Euro, während Air Berlin ebenfalls mit Umsteigen den Trip für 735 Euro anbietet.

Die Unterschiede zu Netzwerkgesellschaften, die viele Leistungen inklusive bieten, sind also oft nur gering, und die angeblich “billigen” Anbieter nicht automatisch die billigsten.

 

Ursprünglich veröffentlicht:

http://www.spiegel.de/

Billigflieger auf der Langstrecke: Für 99 Dollar in die USA! Echt?

Posted on : 12-12-2014 | By : Felix | In : Luftfahrt

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Für 99 Dollar von Europa in die USA fliegen – solche Angebote machen wieder Schlagzeilen. Gerade wirbt die kleine isländische Billigfluggesellschaft Wow Air damit, natürlich mit Stopp in Island.

Wer auf der Wow-Air-Website aber nach solchen Angeboten sucht, findet sie kaum. Schon gar nicht ab deutschen Flughäfen wie Berlin-Schönefeld, Düsseldorf und Stuttgart, die eigentlich von der Fluggesellschaft angeflogen werden. “Das gibt es bisher nur ab Kopenhagen und London-Gatwick”, erklärt eine Firmensprecherin. “Wir hoffen, das ab dem Winterflugplan 2015/16 auch ab Deutschland anbieten zu können.” Also erst in knapp einem Jahr.

Noch muss man bei Wow Air umständlich zwei einzelne Roundtrip-Buchungen machen, von Deutschland nach Island und dann von dort in die USA und zurück. Mit Gepäckgebühren – pro 20-Kilogramm-Koffer insgesamt 130 Euro – ist man selbst zu den günstigsten Tarifen zum Beispiel für September 2015 bei über 600 Euro. Wer statt der freien fünf gern zwölf Kilogramm Handgepäck mitnehmen will, zahlt noch einmal insgesamt 68 Euro mehr. Auch auf der Umsteigeverbindung ab Kopenhagen kommen beispielsweise im Mai 2015 inklusive Gepäck 560 Euro zusammen.

Schwierige Langstrecke

Das Werbeversprechen muss man also – wie immer – genau prüfen. Und gerade Langstreckenverbindungen haben es in sich, denn sie sind auch für Low-Cost-Carrier wirtschaftlich schwierig zu betreiben. Ist das Flugzeug länger in der Luft,gibt es weit geringere Kostenvorteile gegenüber etablierten Fluggesellschaften. Sprit oder Überfluggebühren kosten für alle gleich viel.

Zudem müssen die Crew und ihre Übernachtungskosten, Wartung und Ingenieure vor Ort bezahlt werden. Nachtflugverbote erschweren zudem die effiziente Umlaufplanung. Außerdem hatten die Billigflieger auf Langstrecken bislang oft ältere, unrentable Flugzeuge. Erst jetzt ändert sich das mit neuen kostengünstigen Jets wie der Boeing 787, deren Kabinenpersonal etwa Norwegian Air Shuttle dann auch zum Teil noch in Günstiglohnländern wie Thailand rekrutiert.

Immer wieder sind daher in den vergangenen Jahren Billiglangstrecken gescheitert, vor allem zwischen Großbritannien beziehungsweise Frankreich und den USA. Innerhalb Asiens und in Australiens sind Airlines wie Air Asia X, Jetstar, eine Billigtochter der australischen Qantas, und neuerdings Scoot, ein Billigableger von Singapore Airlines, durchaus erfolgreich. Scoot ist sogar ein Vorbild für Lufthansas Pläne für den neuen Günstig-Langstreckenanbieter Wings.

Die isländische Mini-Fluglinie Wow Air mit derzeit nur vier Flugzeugen hat trotz Fehlversuchen der Konkurrenz große Pläne und will bis 2016 zehn Flugzeuge betreiben und vier US-Städte anfliegen. Was auf der Webseite nur im Kleingedruckten zu finden ist: Die Flüge zwischen Kopenhagen und Keflavik auf Island werden von der bulgarischen Air Via übernommen. Solche verschachtelten Konstruktionen sind unter Billigfliegern nicht unüblich, für den Kunden aber machen sie intransparent, mit welchem Anbieter und Produkt sie eigentlich fliegen.

Nur Norwegian Air Shuttle fliegt ab Deutschland

Solange Lufthansa noch mit streikenden Piloten zu kämpfen hat und Wow Air auf sich warten lässt, gibt es nur einen einzigen Billigflieger, der mit Umsteigen ab Deutschland in die USA fliegt: Norwegian Air Shuttle bietet ab vier deutschen Flughäfen (Hamburg, Berlin-Schönefeld, Köln/Bonn und München) Zubringerflüge zu ihren Drehkreuzen an. Von Oslo, Stockholm, Kopenhagen und neuerdings auch London-Gatwick aus fliegt sie mit sieben brandneuen Boeing 787 Dreamliner-Jets in die USA, nach Dubai sowie Bangkok.

No Frills – kein Schnickschnack inbegriffen -, diese Billigflieger-Devise gilt auch für Wow Air und Norwegian Air Shuttle: Bei den Isländern werden an Bord Sandwiches und kalte Snacks für vier bis sechs Euro angeboten – mager für eine so lange Reise. Bei Norwegian kann man immerhin im Vorweg eine warme Mahlzeit mit Getränken buchen – für pauschal 33 Euro pro Flug. Das sollte man aber auch tun, sonst erhält man gar kein warmes Essen und stundenlang keinerlei Service.

Mit einem 20-Kilo-Koffer und warmer Mahlzeit sowie dem Zubringerflug aus Deutschland kostet bei Norwegian etwa der Trip von Berlin nach New York für eine Woche im März 527 Euro, bei Air Berlin sind es für die vergleichbare Reise ohne Umsteigen 631 Euro. Wen es zur gleichen Zeit nach Bangkok zieht, der reist mit Norwegian von Berlin via Oslo für 707 Euro, während Air Berlin ebenfalls mit Umsteigen den Trip für 735 Euro anbietet.

Die Unterschiede zu Netzwerkgesellschaften, die viele Leistungen inklusive bieten, sind also oft nur gering, und die angeblich “billigen” Anbieter nicht automatisch die billigsten.

 

Ursprünglich veröffentlicht:

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Der Stau als Chance

Posted on : 09-12-2014 | By : Felix | In : Reisen und Urlaub

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Der ADAC empfiehlt, bei Stau nicht den Alternativrouten zu folgen, die das Navigationsgerät vorschlägt. Dauert im Durchschnitt länger. Also lieber vorher Stauprognose gucken, sonst eben Kennzeichen raten, Fensterschilder basteln und den Menschen hinter dem Lenkrad am Kopf kraulen.

#1 Der Stau
Brennerpass
Zwischen Innsbruck und Sterzing liegt der Vater aller Urlaubsstaus. Brenner, das war früher unheimlich, erstens wegen des Namens und zweitens, weil Papa da immer fluchte. Daran hat sich nichts geändert. Nur mehr Mauthäuschen gibt es.

Die rettende Ausfahrt
Matrei am Brenner
Genau da, wo Land und Quengelei grenzwertig werden, das richtige Italien noch fern ist und die Lkw sich zu einem einzigen schleppenden Organismus verwachsen haben.

Die Exit-Strategie
Kurz in die Berge
Auf der alten Brenner Bundesstraße rollt es sich gleich befreiter. Bei Gries geht es ins schöne Außertal, am Ende der Fahrstraße wartet ein großer Parkplatz. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder zum Obernberger See wandern, sein Wasser ist so klar, dass man jeden Fisch sieht, dazu gibt es am Ufer Felsen zum Kraxeln. Wer nicht so weit (ca. drei Kilometer) möchte, kann sich beim Parkplatz rechts halten, nach zehn Minuten kommt man zu alten Bergbauhalden. Mit gutem Blick findet man im Schutt am Wegesrand violette Fluorit-Kristalle. Schon hat der Urlaub sein erstes Souvenir!
#2 Der Stau
Fernpass und Inntalautobahn
Egal, ob man vom Allgäu über den anfälligen Fernpass schlängelt oder vom Bodensee Richtung Süden möchte – die Berge machen den Transit hier relativ beschwerlich und die ganze Region im Sommer für Autofahrer zur Qual.

Die rettende Ausfahrt
Imst
Da ist man entweder vom Fernpass-Gezuckel genervt oder vom Stop-and-go in einem der langen Tunnel auf der Inntal-Autobahn. Höchste Zeit für eine Pause.

Die Exit-Strategie
Achterbahn fahren
Der Alpine Coaster in Hoch-Imst bietet eine 3,5 Kilometer lange Abfahrt in Einzel- oder Doppelcoastern. Hoch geht’s mit der Seilbahn, runter mit bis zu 40 km/h. Keine läppische Sommerrodelbahn, sondern Schussfahrt, mit Steilkurven, Sprüngen und Wellen. Das perfekte Gegenprogramm zu Gaspedal und zäh fließendem Verkehr.

Alpine Coaster
Hoch-Imst 19 in Imst
Geöffnet: bis 15.9. täglich, 10–17 Uhr


#3 Der Stau
Elbtunnel

Schlimme Zahlen: 125 Staus über zehn Kilometer Länge gab es in den letzten zwei Jahren vor dem Elbtunnel. Probleme des Nadelöhrs zwischen Flensburg und Hannover sind Baustellen, Langsamfahrer und zu hohe Lkws.

Die rettende Ausfahrt
Hamburg-Waltershof
Auf der A7 von Süden ist die Ausfahrt Hamburg-Stillhorn die Lösung. Von hier zum Gartenschaugelände im Stadtteil Wilhelmsburg navigieren, wo 3000 Parkplätze warten.

Die Exit-Strategie
Im Garten Spielen
Die internationale Gartenschau in Hamburg hatte das Motto „In achtzig Gärten um die Welt“ und stillt so perfekt das Fernweh des pausierenden Autofahrers. Heute gibt´s zwar keine Gartenschau mehr, aber im Wilhelmsburger Inselpark sind einige Attraktionen der Gartenschau übrig geblieben.

Wilhelmsburger Inselpark
Am Inselpark 1, 21109 Hamburg

#4 Der Stau
Irschenberg
Der erste Buckel gleich hinter München stellt alle, die Richtung Süden wollen, vor eine Geduldsprobe. Ob es der erste Blick auf die Alpen ist oder die steile Auf- und Abfahrt – hier wird gebremst, kollidiert und hängen geblieben.

Die rettende Ausfahrt
Irschenberg
Das wollte man doch schon immer mal: Auf dem Höhepunkt des Staus entspannt abfahren können, weil man als Einziger wirklich einen Geheimtipp kennt.

Die Exit-Strategie
Kaffee trinken
Aber richtig. Schließlich hat sich hier die Familie Dinzler eine sehenswerte Kaffeeröstmanufaktur aufgebaut. Bohnen aus aller Welt werden im Kaffeehaus und Restaurant zum Gucken, Probieren und Kaufen angeboten. Das riecht nicht nur gut – das ganze Gelände ist ein angenehmer Ort für eine Pause. Wer weiß, vielleicht trinkt man den besten Kaffee des Italienurlaubs hier?

Dinzler Kaffeerösterei
Wendling 15, Irschenberg
Geöffnet: Täglich von 7–22 Uhr


#5 Der Stau
Hermsdorfer Kreuz
Das ist nicht nur ein Autobahnkreuz in Thüringen, sondern auch ein dickes rotes Kreuz in jeder Stauprognose des ADAC. Dank Baustellen wird es das wohl auch erst mal bleiben. Schlecht für alle, die von Berlin nach Süden aufbrechen.

Die rettende Ausfahrt
Schleiz
Die Ausfahrt kennt man aus dem Verkehrsfunk. Von hier sind es nur noch acht Kilometer bis zu den Ufern der Bleilochtalsperre und bis nach Saalburg.

Die Exit-Strategie
Märchen gucken
Gewusst? Im Märchenwald Saalburg gibt es das größte Hexenhaus Europas. Außerdem eine beruhigende Tschu-Tschu-Bahn, die zu den Schauplätzen von vierzig Märchen fährt. Wer es schneller mag, donnert gleich nebenan auf der Sommerrodelbahn mit Blick über die Bleilochtalsperre nach unten.

Märchenwald Saalburg
Dornbachgrund 1, Saalburg
Geöffnet: Täglich von 9–18 Uhr


#6 Der Stau
Hattenbacher Dreieck vs. Kirchheimer Dreieck
Mitten in Hessen liegen zwei der verkehrsreichsten Autobahnknoten Deutschlands. Hier verteilen sich Reisende und Rasende in alle vier Himmelsrichtungen – theoretisch. In der Praxis kommt sehr oft keiner vorwärts.

Die rettende Ausfahrt
Bad Hersfeld
Sehr günstig gelegen für alle, die auf der A7 oder der A4 vom Stau hören und sich rechtzeitig für eine Pause entscheiden. Sollte man eh häufiger machen.

Die Exit-Strategie
Graffiti sprühen
Diese und neunzig andere Mitmachstationen bietet das ungewöhnliche Ausstellungsgelände „Wortreich“ in Bad Hersfeld. Die Stadt will Besuchern die Errungenschaften ihrer beiden berühmten Konrads – Konrad Zuse und Konrad Duden – auf spielerische Art näher bringen. Bedeutet in echt: viel Bewegung, Raten und Ausprobieren. Also gerade das Richtige, wenn es im Auto nichts mehr zu entdecken gibt.

wortreich
Benno-Schilde-Platz 1, 36251 Bad Hersfeld
Geöffnet: Mo–Fr 9–17 Uhr, Wochenende 11–18 Uhr

Zuerst veröffentlicht auf:

www.nido.de/artikel/der-stau-als-chance/

Ab wann Kinder vorne sitzen dürfen

Posted on : 29-11-2014 | By : Felix | In : Kinder

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Ab wann Kinder vorne sitzen dürfen und ob es erlaubt ist, einen Kindersitz auch vorne auf dem Beifahrersitz anzubringen, löst bei vielen Eltern bzw. Familien immer wieder Diskussionen aus. Oftmals möchten Kinder ab einem bestimmten Alter nämlich viel lieber vorne sitzen auf dem Beifahrersitz, als hinten auf der Rückbank. Nach Angaben des ADAC zeigten Crashversuche, dass Kinder ohne weiteres vorne sitzen und mitfahren können. Allerdings muss man dabei wichtige Voraussetzungen beachten und gesetzliche Regelungen erfüllen. Generell muss man jedes Kind, egal ob es im Auto hinten oder vorne sitzt, entsprechend seinem Alter, Gewicht und Körpergröße richtig sichern.

 

Da jährlich über 15.000 Kinder als Mitfahrer im Auto verunglücken und ungesicherte Kinder ein siebenfach höheres Risiko haben, bei einem Unfall schwere bis tödliche Verletzungen zu erleiden als Kinder, die ordnungsgemäß mit einem Rückhalte-System gesichert sind, sollten grundsätzlich alle Eltern ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen und ihre Kinder im Auto unbedingt vorschriftsmäßig sichern.

Ab wann Kinder vorne sitzen dürfen

Laut Gesetz darf ein Kind ab einer Körpergröße von 1,50 m oder mit Vollendung des 12. Lebensjahres ohne Kindersitz bzw. ohne zusätzliches Sicherungssystem vorne auf dem Beifahrersitz mitfahren. Es darf also sitzen, wo es will oder wo die Eltern es möchten.

 

Hat das Kind eine Körpergröße von 1,50 m erreicht, ist aber noch keine 12 Jahre alt, so darf es trotzdem ohne zusätzliches Rückhaltesystem vorne mitfahren. Auch im umgekehrten Fall, wenn das Kind 12 Jahre alt ist, aber noch keine Körpergröße von 1,50 m erreicht hat, ist vorne sitzen gesetzlich erlaubt – dennoch wird von Experten bei zu geringer Größe empfohlen, dass Kinder trotz des erreichten Alters eine Sitzerhöhung benützen, egal ob sie vorne oder hinten sitzen. Denn nur ab einer Körpergröße von mindestens 1,50 m verläuft der Sicherheitsgurt am Körper entlang richtig. Dadurch ist das Kind sicherer und gerät nicht unnötig in Gefahr.

Mit Kindersitz dürfen Kinder in jedem Alter vorne sitzen

 

Ob größere Kinder oder auch Kleinkinder …ist ein Kind aufgrund eines passenden Kindersitzes alters- und größenmäßig gesichert, dann besteht laut Gesetz / Straßenverkehrsordnung generell keine Einschränkung, auf welchem Sitz das Kind mit fährt. Das heißt, dass Kinder mit Kindersitz unabhängig von Alter und Größe sowohl auf den hinteren Sitzen als auch vorne auf dem Beifahrersitz mitfahren dürfen.

Fährt ein Baby / Kleinkind vorne auf dem Beifahrersitz mit, gibt es allerdings Einschränkungen und es sind folgende gesetzliche Vorschriften zu beachten:

 

Wird das Kind in einem Babysafe auf dem rechten vorderen Sitz transportiert, darf der Beifahrer-Airbag keinesfalls aktiviert sein. Lässt sich der Beifahrer-Airbag nicht deaktivieren, sind Babyschalen, die entgegen der Fahrtrichtung auf dem Beifahrersitz montiert werden tabu. Bei betriebsbereitem / aktiviertem Beifahrerairbag dürfen grundsätzlich niemals eine Babyschale oder ein Kindersitz entgegen der Fahrtrichtung montiert werden.

Größere Kinder, die im Kindersitz oder mit einer Sitzerhöhung auf dem Beifahrersitz mitfahren, können hingegen vom Schutz durch den Airbag profitieren. Allerdings sollte man den Beifahrersitz soweit wie möglich nach hinten schieben, damit das Kind nicht zu nah am Airbag sitzt und bei einem Unfall vor dem heftigen Aufprall des plötzlich aufgehenden Beifahrer-Airbags geschützt wird.

Bemerkung: Werden mitfahrende Kinder falsch oder gar nicht gesichert, so kann dies im Falle eines Verkehrsunfalls bei Versicherungen zu Haftungsproblemen führen.

Ab wann Ihre Kinder vorne sitzen dürfen ist also letztendlich Ihre Entscheidung, doch sind sich Unfall-Forscher und Experten trotz aller gesetzlichen Regelungen einig, dass für Kinder prinzipiell die Rückbank der sicherste Platz im Auto ist.

 

zur Webseite:

http://www.vorname.com/ratgeber/

Er will einen Blowjob!

Posted on : 27-11-2014 | By : Felix | In : Schlafzimmer

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Habt euch nicht so, wer genau hinhört, wird schon erraten wann ER Lust auf Mundspiele hat. Für alle, die sich nicht sicher sind, ob er wirklich einen Blowjob haben will, gibt es hier 10 unmissverständliche Signale zum Einprägen.

 

Einfach, doch so schwer aber dennoch brilliant: Der Blowjob ist die Königsklasse bei den Verführungskünsten. Doch welche Signale sendet ER, wenn er einen Blowjob will? Wir haben ein paar eindeutige Anzeichen zusammengefasst.

Diese Sex-Toys findet ihr grantiert bei euch Zuhause!

1. Während dem Sex bekommt er plötzlich diesen herzerweichenden Welpenblick. Ihr seid gerade total bei der Sache und dann schaut er dir tief in die Augen. Murmelt etwas von Rückenproblemen und sagt dann unverfänglich nebenbei: “Gibt’s nicht noch nen anderen Weg …”

2. Du hast deine Periode und er sagt etwas im Sinne von: “Na ja, wir könnten auch …” Selbst wenn du während der Tage keinen Sex haben willst, hat er natürlich trotzdem Gelüste. Oder besser gesagt: Wolllüste!

3. Er erzählt dir aus heiterem Himmel ganz ausführlich von einem Porno, den er mal gesehen hat. Warum zur Hölle kommt er jetzt auf einen Porno. Oh, ich vergaß, weil darin ein total verrückter Blowjob vorkam, den er gerne mal ausprobieren würde. Mit dir!

4. Während dem Sex sagt er: “Wenn du vielleicht deinen Mund benutzt?!” Er vermeidet natürlich tunlichst das Wort Blowjob, aber eigentlich ist das alles, was er will. Vielleicht gibt es ja die Chance, dass seine Träume wahr werden, wenn dein Mund schon mal in der Nähe seines Penises ist.

5. Er fragt, wohin er kommen soll. In seinem Kopf spielt sich bei dieser Frage der Film natürlich schon ab à la “Ich würde einen Ort vorschlagen wo es ganz schnell und sauber geht – dein Mund wäre genau das richtige. Oh, ich hoffe du sagst es ist dein Mund.”

6. Er leckt dich gerade und sagt dann “du bist dran”. Nach dem Motto: Eine Hand wäscht die andere … den anderen Penis.

7. Er kommt vorbei wenn du dir gerade die Schuhe bindest. Sein Schritt kommt deinem Gesicht sehr nahe und er sagt aber schnell: “Haha war nur ein Scherz”. Denkste, er nahm eine Sache nie ernster als diesen “Witz”.

8. Er ist krank und will, dass du ihm im Bett Gesellschaft leistest. “Hey Baby ich habe total Fieber, aber ich bin heiß, was können wir da machen?” Da bist du jetzt an der Reihe und über das Fieber macht er sich in diesem Moment wirklich nicht so viele Gedanken.

9. Er spricht einen Blowjob als sei sein letzter Ewigkeiten her. Über die Zeit als dein Mund das letzte Mal sein bestes Stück berührte spricht er mit Pathos und sehr viel Sehnsucht.

10. Er ist nicht ohnmächtig. Wenn er nicht im Koma ist, will er einen Blowjob.

 

Seite besuchen:

http://www.joy.de/

Das große Missverständnis

Posted on : 22-11-2014 | By : Felix | In : Reisen und Urlaub

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Wir hatten eine Heidenangst vor diesem Urlaub. Das hieß, zwei Wochen allein mit unserer Tochter zu verbringen. Ob wir diesen Bespaßungstest bestehen würden, war so klar wie die Wettervorhersage. Unsere Tochter ist aus der Kita ein wildes Programm gewöhnt: Dort klettert sie auf Bäume, singt, bastelt, isst pünktlich um 12.30 Uhr zu Mittag, nicht zu warm, nicht zu kalt, danach wieder turnen, fangen, malen, kloppen. Meistens kommt sie nachmittags mit bunt bemaltem Gesicht und erdverschmierter Hose auf einen zugerannt.

Das muss man erstmal toppen! Da wir ihrem Bewegungsdrang und dem Kinderprogramm gerecht werden wollten, buchten wir einen durchorganisierten Cluburlaub: ein mallorquinisches Pauschalparadies mit Poollandschaft, Minidisco, nervigen Clowns, Kindern soweit das Auge reicht und einem Buffet mit Pommes, Pizza, Nudeln und 28 verschiedenen Nachspeisen. Wir waren schwer bewaffnet. Mit uns würde es nicht langweilig werden. Können wir mit links, was die Kita kann!

Siegessicher durchschritten wir die überfüllte Hotelanlage vor der malerischen Goldküste im Südwesten Mallorcas. Zu zweit wären wir nie hierher gekommen. Gefühlte 4000 Gäste aus aller Welt besetzten die Poolliegen; abends schaute man sich bei Sangria die Animateur-Version von Cats an und früh morgens weckte einen der Hunger-Kanon unzähliger Säuglinge. Eigentlich mögen wir Rucksackreisen, unkonkrete Unterkünfte, Wanderungen zu Bergvölkern und sowas.

Aber wir wollten ihr kein pädagogisch wertvolles Reiseprogramm aufzwingen, das hätten wir egoistisch gefunden. Wenn unsere Tochter nur vollanimiert glücklich ist, sind wir es eben auch. Nur, so war es nicht. Am vierten Tag wurde es langsam komisch. Sie war eigentlich ganz guter Dinge, wollte aber partout nicht mit anderen Kindern spielen. Sie hütete ihr Spielzeug wie einen heiligen Gral und wich kaum von unserer Seite. Selbst die Bernd-das-Brot-Hüpfburg im Ort schaute sie nur kurz interessiert an, hüpfte einmal und sprach nicht mehr davon. Beim Abendbuffet rührte sie nur die Pizza an und etwas Eis. War sie krank? Was war mit ihr los? Was haben wir falsch gemacht? Und wo konnte man Beschwerde einlegen?

Erst mal mieteten wir etwas ratlos Fahrräder und fuhren in die abgelegene Bucht eines Naturschutzgebiets. Hier waren kaum Menschen, es gab nur Sand und eine azurblaue Lagune, in der eine Yacht wogte. Nachdem unsere Tochter in Ruhe den weißen Sand durch Finger und Zähen rieseln ließ, lief sie zum Wasser und spielte mit der Gischt. Sie war da nicht mehr wegzubekommen. “Wollen wir hier wohnen?”, fragte sie.

Vielleicht, dachten wir, brauchte auch sie eine Auszeit. Etwas Ruhe von der aufregenden Kita mit all den Freunden, die ja gleichzeitig auch Konkurrenten sind. Weg von den ständigen Auseinandersetzungen und Verhandlungen, von den Reizen und dem Lärm. Ein bisschen mehr Zeit mit den Eltern verbringen als die paar Stunden an den müden Abenden, ein bisschen öfter eindösen wann man will oder wach bleiben solange man will. Jeden Tag die gleiche Pizza essen. In den Himmel gucken. Es ist schön, wenn sich der Nebel lichtet.

Unseren nächsten Urlaub planen wir nun gemeinsam. Im Internet hat unsere Tochter sich bereits die Serengeti angeschaut, wo angeblich der König der Löwen lebt. Und Bilder der Arktis, in der vermutlich Robbe Robbie von Eisscholle zu Eisscholle springt.

 

Von:

http://www.nido.de

Ausbauhaus: Sparen durch Eigenleistung

Posted on : 07-11-2014 | By : Felix | In : Bau

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Ein Ausbauhaus, auch Mitbauhaus genannt, ist eine Art Fertighaus. Der Unterschied zu normalen Fertighäusern besteht darin, dass der Innenausbau ganz oder zumindest noch teilweise von dem Bauherren selbst übernommen werden muss.

Standardleistungen beim Ausbauhaus – Was ist inklusive?
Ein Ausbauhaus wird, wie ein Fertighaus auch, ab Oberkante Kellerdecke oder Bodenplatte angeboten. In der Regel ist das Dach bereits fertig gedeckt und die Außenwände wärmegedämmt und verputzt. Zudem sind Fenster inklusive Rollläden und Türen schon eingebaut. Anschlüsse für Gas, Wasser und Abwasser sind bis an die Übergabestelle im Hausanschlussraum herangeführt und die Leerrohre für die elektrischen Leitungen sind ebenfalls angelegt. Der Bauherr bekommt also ein regendichtes und wärmegedämmtes Haus, dessen Innenausbau jedoch noch fehlt.

Bauherren entscheiden sich oft für Ausbauhäuser, weil sie Kosten einsparen wollen. Denn wer den Innenausbau komplett selber übernimmt, also durch Eigenleistung sein Haus vollendet, kann eine Menge Geld sparen. Die Betonung liegt hier leider auf dem Wörtchen “kann”. Denn nur wer handwerklich auch geschickt ist, kann entscheidend sparen. Man muss realistisch einschätzen können, welche Bauarbeiten ohne fachliche Hilfe möglich sind und welche Arbeiten lieber einem Fachmann zu überlassen sind. Aus diesem Grund sollten Bauherren ihre eigenen Fähigkeiten richtig einschätzen und sich genau überlegen, ob und wie viel sie an Eigenleistung zum Hausbau beitragen können.

Ausbaustufen dem handwerklichen Können anpassen
Wenn man sich dann für ein Ausbauhaus entscheidet, sollte man sich überlegen, welche Ausbaustufe es haben soll. Fertighaus-Hersteller oder spezielle Firmen für Ausbauhäuser bieten in der Regel mehrere Ausbaustufen an. Im Internet findet man auf www.haus-xxl.de viele Hausanbieter, die Ausbauhäuser bauen und diese auch kurz vorstellen.

Neben den Standardleistungen kann man sich zum Beispiel für den Einbau der Fußbodenheizung oder auch der kompletten Heizungsanlage entscheiden. Andere Ausbaustufen betreffen den Estrich, Elektro-Installationen oder die Wärmedämmung des Daches. Jeder Hersteller entscheidet selbst, wie er seine Angebote gestaltet und welche Leistungen er vertraglich zusichert. Das bedeutet, dass der Bauherr Angebote vergleichen und sich das beste Preis-Leistungsverhältnis, auf seine Bedürfnisse abgestimmt, heraussuchen muss.

Eigene handwerkliche Fähigkeiten richtig einschätzen
Der entscheidende Vorteil eines Ausbauhauses ist das Einsparen der Baukosten beim Innenausbau. Dadurch kann der Bauherr sich das Bezahlen von Arbeitskräften sparen, welche einen entscheidenden Anteil an der Baufinanzierung ausmachen. Wie viel man letztendlich spart, hängt von der Menge der Eigenleistungen ab. Und von ihrer Umsetzung. Auch fachlich guten Heimwerkern kann die Arbeit zu viel werden oder die Zeit davonlaufen. Familie oder auch der Job sind oft unberechenbare Faktoren und sollten auf jeden Fall bedacht werden.

Man sollte sich außerdem fragen, was man handwerklich wirklich kann und ehrlich zu sich selber sein, wenn man keine Kenntnisse von Dachgeschossausbau oder Fußbodenarbeiten hat. Unprofessionelle, laienhafte und unsachgemäßer Bauweise können nur viele vermeidbare Zusatzkosten anstatt Einsparungen nach sich ziehen.

Eigenleistung oder den Fachmann beauftragen?
Die folgende Aufstellung listet einige Beispiele von Arbeiten auf, die ein Bauherr typischerweise selbst bei einem Ausbauhaus übernehmen kann. Sie zeigt aber auch, wofür er besondere handwerkliche Kenntnisse und Geschick benötigt und wo er einen Fachmann beauftragen muss.

Typische Eigenleistungen:
# Parkett, Laminat verlegen
# Teppichboden/ PVC/ Linoleum auslegen
# Bodenleisten anbringen
# Innenwände tapezieren

Nur für versierte Heimwerker:
# Trockenestrich legen
# Dielenboden mit Wärme/ Trittschalldämmung aufbringen
# Gipsfaserplatten bzw. sonstige Bauplatten verspachteln
# Innenwände verputzen
# Küche/ Bad fliesen
# Nicht tragende Innenwände einbauen und dämmen
# Zargen und Türen einbauen
# Gräben für Grundleitungen erstellen und Grundleitungen einbauen

Dem Fachmann überlassen:
# Baugrube ausheben
# Fließestrich einbringen
# Elektroarbeiten wie Steckdosen einbauen, Strom anschließen, etc.
# Sanitär- und Heizungsarbeiten wie Warmwasser- und Fußbodenheizung anlegen, Wanne einbauen, etc.

Gastbeitrag – Autor: HausXXL Dresden

Siehe hier:

http://www.haus-selber-bauen.com

Halloween Kostüm selber machen

Posted on : 23-10-2014 | By : Felix | In : Heim und Familie

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Halloween wird in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November, also zu Allerheiligen, zelebriert.

Dieses Ereignis verbinden die Kinder mit gruseligen Figuren, die in der Dunkelheit umherwandern, an Haustüren klingeln und „Süßes oder Saures!“ fordern.

Um mit den Kindern für diesen Zweck ein möglichst unheimliches Kostüm zu schaffen, ist die Fantasie gefordert.

Wichtig ist, dass es möglichst furchteinflößend aussieht, wobei es nicht viel kosten muss.

Das individuelle Kostüm ist in keinem Laden zu kaufen, und die große Freude über die selbst ausgedachte Gestaltung ist fast so schön, wie Halloween selbst.

Die Verkleidung als Zombie für ein Mädchen

Das Kleid ist zerfetzt, ausgefranst und schmutzig. Egal ob das Mädchen lange oder kurze Haare hat, sie könnten zu einer wilden struppigen Mähne kräftig auftoupiert und mit Haarspray fixiert werden.

Der Look als Zombie wird mit dem passenden Make-up vervollständigt, indem mit knallrotem Lippenstift blutige Spuren am Hals und aus den Mundwinkeln heraus gemalt werden.

Die kräftig schwarz umrandeten Augen verstärken den Zombie-Effekt noch.

Das Piraten-Kostüm für einen Jungen

Der Pirat hat idealerweise eine schwarze Augenklappe oder ein quer über das Auge gebundenes Tuch. Auch mit einem schwarzen Make-up-Stift kann die Augenklappe aufgemalt werden. Auf dem Kopf wird ein Tuch eng gebunden.

Dunkle Hosen oder Jeans und entweder ein weißes Hemd oder ein gestreiftes T-Shirt dienen als Kleidung.

Um die Taille wird ein Schal gebunden, dessen Enden lässig herunterhängen.

Nun wird noch der schwarze Bart an das Kinn und über die Oberlippe gemalt; fertig ist das Piratenkostüm.

Ein Geist als Grusel-Outfit für Mädchen und Jungen

Ein weißes Laken oder eine Tischdecke wird über den Kopf gelegt und am Hals mit einer schwarzen Schleife zusammengebunden. Die Augen, die Nase und der Mund werden ausgeschnitten und mit einem schwarzen Stift so umrandet, dass ein schauderhafter Gesichtsausdruck entsteht.

Das Laken rundherum in Fetzen schneiden oder reißen und an den Armen so befestigen, dass es nicht verrutschen kann und die Arme gut bewegt werden können. Fertig ist der Geist!

Die Kinder werden bei der Mitgestaltung ihres eigenen Halloween-Kostüms einen Heidenspaß haben.

Das nächtliche Gruselspiel auf den Straßen und auf der Halloween-Party kann beginnen!

Das außergewöhnliche Kostüm kann unter Umständen in einer ähnlichen Form auch für den nächsten Karneval verwendet werden.

 

Homepage besuchen:

www.vorname.com/ratgeber/basteln